Schüsse aus Auto

Macron nach Terrortat bei Paris: „Wendepunkt“ für Frankreich

Ein Mann schoss in Gemeinden nahe Paris mit einer automatischen Waffe auf Menschen, einer starb. Präsident Emmanuel Macron findet deutliche Worte zu der Tat.

Der französische Präsident Emmanuel Macron trifft sich nach den tödlichen Schüssen in der Region Paris im Rathaus von Trappes in der Nähe von Paris mit Anwohnern. Am Vormittag hatte ein Mann in Gemeinden bei Paris aus einem Auto mit einer automatischen Waffe geschossen. Frankreichs Innenminister Nuñez sprach von einer «terroristischen Tat».

© Hannah McKay/Reuters Pool Photo/dpa

Der französische Präsident Emmanuel Macron trifft sich nach den tödlichen Schüssen in der Region Paris im Rathaus von Trappes in der Nähe von Paris mit Anwohnern. Am Vormittag hatte ein Mann in Gemeinden bei Paris aus einem Auto mit einer automatischen Waffe geschossen. Frankreichs Innenminister Nuñez sprach von einer «terroristischen Tat».

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die tödlichen Schüsse bei Paris als „rassistischen Terroranschlag“ verurteilt. „Das, was heute geschehen ist, stellt einen Wendepunkt im Leben unserer Republik und unserer Nation dar“, sagte er bei einem Besuch in der betroffenen Gemeinde Trappes.

Am Vormittag hatte ein Mann in Gemeinden bei Paris aus einem Auto mit einer automatischen Waffe geschossen. Nach Angaben der Terrorstaatsanwaltschaft von Paris wurde dabei ein im Jahr 2000 geborener Mann getötet, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Ihr Gesundheitszustand war demnach am Abend noch nicht stabil. Außerdem stünden mehrere Personen, die sich in unmittelbarer Nähe der Schüsse befanden, unter erheblichem Schock. 

Diese Menschen seien „allein aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihrer vermeintlichen Religion“ ins Visier genommen worden, sagte Macron. Es sei das erste Mal, dass ein Terroranschlag geplant wurde, „um unsere Landsleute, unsere Kinder, allein aufgrund ihrer Hautfarbe oder der Religion, die man ihnen zuschreibt, zu töten.“ Aus dem Élysée-Palast hieß es dazu später, der Staatschef habe dabei von der ersten rassistischen Attacke aufgrund der Hautfarbe gesprochen - er vergesse keineswegs die zahlreichen antisemitischen Anschläge, die Frankreich in Trauer gestürzt hätten.

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Erstellt:
24. Oktober 2026, 07:04 Uhr

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