Schüsse in Frankreich

Macron: Schüsse bei Paris „rassistischer Terroranschlag“

Ein Mann schoss in Gemeinden nahe Paris mit einer automatischen Waffe auf Menschen, einer starb. Präsident Emmanuel Macron findet deutliche Worte zu der Tat.

Der französische Präsident Emmanuel Macron trifft sich nach den tödlichen Schüssen in der Region Paris im Rathaus von Trappes in der Nähe von Paris mit Anwohnern.

© Hannah McKay/Reuters Pool Photo/dpa

Der französische Präsident Emmanuel Macron trifft sich nach den tödlichen Schüssen in der Region Paris im Rathaus von Trappes in der Nähe von Paris mit Anwohnern.

Von dpa

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die tödlichen Schüsse bei Paris als „rassistischen Terroranschlag“ verurteilt. „Das, was heute geschehen ist, stellt einen Wendepunkt im Leben unserer Republik und unserer Nation dar“, sagte er bei einem Besuch in der betroffenen Gemeinde Trappes.

Am Vormittag hatte ein Mann in Gemeinden bei Paris aus einem Auto mit einer automatischen Waffe geschossen. Nach Angaben der Terrorstaatsanwaltschaft von Paris wurde dabei ein im Jahr 2000 geborener Mann getötet, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Ihr Gesundheitszustand war demnach am Abend noch nicht stabil. Außerdem stünden mehrere Personen, die sich in unmittelbarer Nähe der Schüsse befanden, unter erheblichem Schock.

Diese Menschen seien „allein aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihrer vermeintlichen Religion“ ins Visier genommen worden, sagte Macron. Es sei das erste Mal, dass ein Terroranschlag geplant wurde, „um unsere Landsleute, unsere Kinder, allein aufgrund ihrer Hautfarbe oder der Religion, die man ihnen zuschreibt, zu töten.“

Zum Artikel

Erstellt:
23. Oktober 2026, 21:28 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Nahost

Israel startet im Westjordanland „Anti-Terror-Operation“

Am Abend startet Israels Armee eigenen Angaben zufolge eine „Anti-Terror-Operation“ im Westjordanland. Damit reagiere man auf den Angriff vom Morgen, heißt es. Am Dienstag wird in dem Land gewählt.