Anhaltende russische Luftangriffe

Medienbericht: Pistorius besorgt 30 Patriot-Raketen für Ukraine

Inmitten eines drohenden Raketenmangels sichert Pistorius der Ukraine Systeme für eine High-Tech-Abwehr. Partner haben sich seinem Vorschlag für mehr Raketen angeschlossen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius bei einer Wahlkampfveranstaltung.

© MARKUS BRAENDLI / Markus Brändli/MARKUS BRAENDLI / Markus Brändl

Verteidigungsminister Boris Pistorius bei einer Wahlkampfveranstaltung.

Von red/dpa

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat nach einem „Spiegel“-Bericht von Partnern 30 zusätzliche Patriot-Flugabwehrraketen für die Ukraine organisiert. Zusammen mit 5 weiteren der weltweit knappen High-Tech-Raketen vom Typ PAC-3 aus Bundeswehrbeständen sollen damit nun 35 der Abfangraketen in die Ukraine geliefert werden.

Pistorius hatte im Februar nach Beratungen am Rande eines Nato-Treffens in Brüssel erklärt, Deutschland werde fünf weitere Lenkflugkörper für Patriot-Systeme in der Ukraine liefern, wenn andere Unterstützerstaaten zusammen insgesamt 30 davon spendeten. Er sei sehr optimistisch, dass man die „30 plus 5“ erreiche, sagte der SPD-Politiker. Und: „Wir alle wissen, dass es darum geht, Leben zu retten. Es ist eine Frage von Tagen und nicht von Wochen oder Monaten.“

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage, Deutschland komme dem von Pistorius gemachten Vorschlag „vollumfänglich nach“. Es sei gelungen, eine weitere Anzahl der mit dieser Initiative beabsichtigten Bereitstellung von PAC-3 zusammenzubekommen, die sich nahe an der geplanten Zielmarke befinde und der Ukraine zur Abwehr der anhaltenden russischen Luftangriffe mit dem Hochwert-Luftverteidigungssystem Patriot zur Verfügung gestellt werden könne.

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Erstellt:
10. März 2026, 10:58 Uhr

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