Westjordanland
Medien: Siedler greifen erneut Palästinenser sowie US-Journalistin an
Im Westjordanland hält die Gewalt Medienberichten zufolge an. Aktuell betroffen sind häufig palästinensische Bauern bei der Olivenernte – aber auch internationale Journalisten.
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Extremistische israelische Siedler haben an mehreren Orten im Westjordanland Menschen bei der Olivenernte sowie eine US-amerikanische Fotojournalistin angegriffen.
Extremistische israelische Siedler haben an mehreren Orten im Westjordanland Menschen bei der Olivenernte sowie eine US-amerikanische Fotojournalistin angegriffen. Lokalen Medienberichten zufolge war die Mitarbeiterin der „Washington Post“ vor Ort, um nördlich von Ramallah einen Angriff durch Siedler zu dokumentieren.
Die Journalistin Heidi Levine befand sich demnach im Dorf Abu Falah, das laut Angaben von rund 80 überwiegend maskierten Personen überfallen wurde. Levine wurden ihren Worten zufolge verprügelt und sie erhielt Prellungen und Wunden. In einer Videoaufnahme sagte sie: „Ich war auf dem Boden und sie haben mich getreten.“ Auch seien ihre Kamera, ihr Mobiltelefon und ihr Pass gestohlen worden.
Immer wieder Angriffe
Bisher unbestätigten Berichten zufolge soll in dem palästinensischen Ort Burqa bei Nablus ein weiterer Journalist bei Siedlerangriffen verletzt worden sein. An weiteren Orten sollen sechs Palästinenser verletzt worden sein.
Bauern, Menschenrechtsaktivisten und Beobachter haben wiederholt die eskalierende Gewalt während der Olivenernte kritisiert. Ihren Worten zufolge verhindert die israelische Armee diese jedoch nicht. Die Erntesaison beginnt traditionell am 15. Oktober.
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Israelische Soldaten stehen neben einem verwundeten Palästinenser, der auf einer Straße liegt, nachdem sie ihn angeschossen hatten. Dies geschah nach einem Angriff von Siedlern auf Palästinenser, die im Dorf Abu Falah im Westjordanland Oliven pflückten.
