Ladesäulen

Mercedes und Starbucks machen gemeinsame Sache

Mercedes-Benz setzt bei der Erweiterung des eigenen Ladenetzes auf Starbucks. Vor mehr als 100 Filialen der Kaffeehauskette können Kunden bald Strom tanken.

Mercedes und Starbucks: neues Elektro-Team.

© AP/Ted S. Warren

Mercedes und Starbucks: neues Elektro-Team.

Von Peter Stolterfoht

Kaffee und Strom – dieser Mix entsteht gerade in den USA. Um dort sein Ladenetz für E-Autos auszubauen, kooperiert Mercedes-Benz künftig mit Starbucks. An mehr als 100 US-Filialen der Kaffeehauskette werden im Zuge der Zusammenarbeit für alle Marken zugängliche Schnellladesäulen errichtet.

Vor allem der Westküsten-Highway „Interstate 5“, der von der kanadischen bis zur mexikanischen Grenze reicht, gibt dabei zunächst die Richtung vor. Auf dieser Reiseroute werden Kaffeepause und Ladevorgang direkt als Erstes miteinander verbunden.

Im Blick haben die beiden Konzerne aber in der Folge auch Ballungsräume und Regionen, die bisher kaum Lademöglichkeiten bieten. Insgesamt sollen über eine Milliarde Dollar in dieses Joint Venture fließen und bis 2030 so 2500 Ladepunkte entstehen. Bereits seit dem vergangenen Jahr bildet Mercedes mit anderen Herstellern wie BMW ein Konsortium, das sich 30 000 Ladestationen in den USA zum US-Ziel gesetzt hat.

Zum Artikel

Erstellt:
18. Juli 2024, 16:50 Uhr
Aktualisiert:
18. Juli 2024, 17:01 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Studie zur IT-Sicherheit

„Sehr bedenklich“ – Mittelstand ist schlecht gegen Hacker geschützt

Bei einem Angriff sind viele mittelständische Unternehmen nicht ausreichend vorbereitet. Vor allem ein Bereich schwächelt bei der Cyber-Widerstandsfähigkeit.

Fachkräftemangel

Recruiting mal anders: Warum Würth auch auf Rennstrecke und Boxengasse setzt

Talentierte Nachwuchsingenieure finden lange, bevor sie die Hochschule verlassen? Wie das beim  Konstruktionswettbewerb Formula Student Germany gelingen kann, zeigt das Beispiel Würth.