Kritik an israelischen Angriffen

Nach Libanon-Aussage – Israel bestellt italienischen Botschafter ein

Nach Kritik von Italiens Außenminister Tajani an Israels Angriffen im Libanon hat Israel den Botschafter einbestellt. Hintergrund sind Aussagen zu Angriffen auf Zivilisten.

Nach der Kritik von Italiens Außenminister Antonio Tajani an den israelischen Angriffen im Libanon hat Israel den italienischen Botschafter einbestellt (Archivfoto).

© AFP

Nach der Kritik von Italiens Außenminister Antonio Tajani an den israelischen Angriffen im Libanon hat Israel den italienischen Botschafter einbestellt (Archivfoto).

Von red/AFP

Nach der Kritik von Italiens Außenminister Antonio Tajani an den israelischen Angriffen im Libanon hat Israel den italienischen Botschafter einbestellt. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus diplomatischen Kreisen in Rom. Tajani hatte in Beirut deutliche Kritik am Vorgehen der israelischen Armee geübt. Er sei in die libanesische Hauptstadt gereist, um "die Solidarität Italiens nach den inakzeptablen Angriffen Israels auf die Zivilbevölkerung" zum Ausdruck zu bringen, erklärte Tajani im Onlinedienst X.

Der italienische Außenminister rief zudem zu einem "notwendigen und dauerhaften Waffenstillstand" zwischen Israel und dem Libanon auf. "Eine weitere Eskalation wie im Gazastreifen muss um jeden Preis vermieden werden."

Il Libano è un Paese fratello che abbiamo nel cuore. Per questo oggi sono venuto a Beirut a portare al Presidente Aoun la solidarietà dell’Italia dopo gli attacchi inaccettabili di Israele contro la popolazione civile. Rafforzeremo il nostro impegno umanitario in Libano… pic.twitter.com/eYa8daOoyU — Antonio Tajani (@Antonio_Tajani) April 13, 2026

Israel fliegt massive Luftangriffe auf Teile des Libanon

Die pro-iranische Hisbollah hatte Israel nach Beginn des Iran-Kriegs erneut unter Beschuss genommen. Daraufhin flog Israel massive Luftangriffe auf Teile des Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze. Die gegenseitigen Angriffe halten trotz der im Iran-Krieg vereinbarten Waffenruhe bisher unvermindert an. 

Am Dienstag wollen sich Delegationen aus Israel und dem Libanon zu Gesprächen in Washington treffen. Die Hisbollah lehnt die Verhandlungen allerdings ab.

Zum Artikel

Erstellt:
13. April 2026, 23:40 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Umfrage vor Landtagswahl

AfD baut Vorsprung auf CDU in Sachsen-Anhalt aus

In einer neuen Wahlumfrage von Infratest dimap steht die AfD in Sachsen-Anhalt bei 42 Prozent. Die CDU verliert an Boden. Eine AfD-Alleinregierung wäre bei einem solchen Szenario jedoch nicht möglich.

Iran-Konflikt

US-Sanktionsdrohung gegen Iran

Die USA versuchen, einen wirtschaftlichen Boykott gegen Iran zu erwirken und drohen allen, die nicht mitmachen. Der Iran wiederum droht den Ländern in Nahost, die sich dem anschließen, mit Vergeltung.