So wird das Wochen-Wetter

Nach Saharastaub und Blutregen kommt ein Mix aus Sonne und Wolken

Die erste Welle mit Saharastaub ebbt langsam ab – so auch der Blutregen. Dafür wird es merklich nasser und ungemütlicher. Bis der Vorfrühling sich wieder von seiner besten Seite zeigt, wird es noch einige Tage dauern.

Die Sonne steht hinter einem Schleier aus Saharastaub über dem niedersächsischen Wurmberg.

© Matthias Bein/dpa

Die Sonne steht hinter einem Schleier aus Saharastaub über dem niedersächsischen Wurmberg.

Von Markus Brauer

Den ganzen Tag lang Sonne satt: Damit ist es vielerorts erst mal wieder vorbei. Für den Wochenanfang kündigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach einen „freundlichen Mix aus Sonne und Wolken“ an.

Das Wetter am Dienstag (10. März)

Im Süden sind am Dienstagnachmittag (10. März) vereinzelte, kurze Schauer nicht ausgeschlossen. Ansonsten sei es meist heiter bis wolkig – mit einzelnen Schauern.

Die Temperaturen bleiben nach Angaben der Meteorologen frühlingshaft mild zwischen 13 und 19 Grad. Dazu soll ein schwacher Wind wehen. Die Nächte können dagegen noch empfindlich kalt werden mit Temperaturen von bis zu minus 1 Grad. Auch Nebel kann sich mancherorts bilden.

In der Nacht zum Mittwoch (11. März) ist es wechselnd, im Norden und Nordwesten oft stark bewölkt, stellenweise Schauer, im Südosten dagegen überwiegend niederschlagsfrei.

Das Wetter am Mittwoch (11. März)

Am Mittwoch ist es vor allem im Südosten und Osten heiter, sonst wolkig oder stark bewölkt. Ab dem Vormittag kommt von Westen und Nordwesten her schauerartiger Regen auf. Im Osten und Süden sind Schauer und vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 bis 18 Grad.

In der Nacht zum Donnerstag (12. März) verlagert sich der Regen nach Osten und Südosten. Im Laufe der Nacht ist es im Westen und Nordwesten niederschlagsfrei bei aufklarendem Himmel.

Das Wetter am Donnerstag (12. März)

Am Donnerstag im Südosten und Osten ist es anfangs noch stärker bewölkt und etwas regnerisch, ansonsten heiter bis wolkig, teils sonnig. Am Nachmittag erden die Wolken im Westen und Nordwesten wieder dichter, aber es bleibt meist trockenbei 12 bis 16 Grad.

In der Nacht zum Freitag (13. März) ist es im Westen und Nordwesten dicht bewölkt. In den übrigen Landesteilen ist eher gering bewölkt, nach Südosten klar mit gebietsweisem Nebel.

Das Wetter am Freitag (13. März)

Am Freitag ziehen in der Nordwesthälfte zunehmend Wolken auf und bringen r Regen bei Höchstwerten von 10 bis 14 Grad. In der Südosthälfte ist es wolkig, teilweise heiter und trocken bei Höchstwerten von 14 bis 18 Grad.

Für den milchigen Himmel sorgt auch der Saharastaub. Der DWD spricht aktuell von einer mittleren Konzentration. Am Dienstag werde der Staub dann Richtung Osten abziehen, sagt ein Sprecher. Der Staub habe aber möglicherweise auch die Bildung von Schleierwolken unterstützt.

Mit Saharstaub-Wolken kommt Blutregen

Am Montag (9. März) war noch sehr viel Sahara-Staub in der Luft und der dämpfte die Sonne. Am Dienstag ist Bewegung in die Staub-Wolken gekommen, die langsam in Richtung Osten abziehen. Am Rand der abziehenden Staub-Wolke kommt es zu deutlich mehr Schauern- vor allem im Südwesten, Westen und später auch im Norden Deutschlands.

Mit diesen Schauern könnte es auch Blutregen geben, wenn auch nicht sehr viel. Denn der Großteil des Staubs liegt atmosphäris schon über dem Osten und bewegt sich in Richtung Polen. Am Mittwoch zieht eine Kaltfront herein und Regen setzt ein.

Doch dann ist der Sahara-Staub schon weg. Der Regen am Mittwoch wird also definitiv kein Blutregen werden. Die Luft wird wieder deutlich klarer, aber es wird auch ein wenig kühler.

Warnung für Allergiker und Skifahrer

Keine Entwarnung gibt es für Allergiker, wie ein Blick auf den Gefahrenindex des DWD zeigt. Die Karte zeigt sich tiefrot. Die Belastung mit Pollen von Erlen wird als hoch eingestuft. Nur noch mittlere Intensität gibt der DWD bei Haselpollen an.

In den Alpen bleibt die Lawinengefahr laut Lawinenwarndienst oberhalb von 1800 Metern mäßig, darunter gering. Hauptproblem sei Altschnee. Vor allem an schattigen, sehr steilen Hängen könnten vereinzelt Schneebrettlawinen ausgelöst werden. (mit dpa/AFP-Agenturmaterial)

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Erstellt:
10. März 2026, 12:28 Uhr

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