Vereinte Nationen

Netanjahu attackiert New Yorker Bürgermeister Mamdani bei UN

Netanjahu nutzt seine Rede vor der UN-Generalversammlung für einen scharfen Angriff auf New Yorks Bürgermeister Mamdani und erhebt schwere Vorwürfe gegen den Politiker.

Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel, spricht im Hauptquartier der Vereinten Nationen während der 81. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen.

© Seth Wenig/AP/dpa

Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel, spricht im Hauptquartier der Vereinten Nationen während der 81. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung scharf angegriffen. Netanjahu bezeichnete Mamdani als „antisemitischen Bürgermeister von New York“ und warf ihm vor, Israel wiederholt fälschlicherweise einen Völkermord vorzuwerfen.

Netanjahu unterstellte dem Bürgermeister außerdem, versucht zu haben, seinen Besuch in New York zu verhindern und ihn zum Schweigen zu bringen. „Nun, Sie können mich nicht zum Schweigen bringen. Sie können die Wahrheit nicht zum Schweigen bringen“, sagte der israelische Regierungschef.

Mamdani gehört zu den schärfsten Kritikern Netanjahus in den USA. Er bezeichnet den israelischen Regierungschef als Kriegsverbrecher und wirft Israel einen Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen vor.

Zum Artikel

Erstellt:
24. September 2026, 21:02 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Vereinte Nationen

Netanjahu attackiert New Yorker Bürgermeister Mamdani bei UN

Netanjahu nutzt seine Rede vor der UN-Generalversammlung für einen scharfen Angriff auf New Yorks Bürgermeister Mamdani und erhebt schwere Vorwürfe gegen den Politiker.

Einstweilige Verfügung

CNN, „Politico“ und MS NOW: Reporter wieder im Weißen Haus

Trump geht gegen führende US-Medien vor und verbannt sie aus dem Weißen Haus. Kurz darauf untersagt dies ein Gericht - zumindest vorerst. Trotzdem gibt es zunächst Probleme am Eingang.

Neue Befugnisse geplant

Reform des Bundespolizeigesetzes: Diesmal soll es sitzen

Die Reform des Bundespolizeigesetzes ist schon mehrfach gescheitert: 2021 im Bundesrat, 2024 am Bruch der Ampel-Koalition – dann an einer Abstimmungspanne im Bundestag. Jetzt folgt ein neuer Anlauf.