DHB-Pokal-Achtelfinale der Frauen

Noch zwei Siege bis zum Final Four in der Porsche-Arena

Im DHB-Pokal-Achtelfinalduell zwischen der SG Nürtingen-Zizishausen und Frisch Auf Göppingen steckt viel Lokalkolorit. Für die TuS Metzingen ist der Wettbewerb seit Mittwochabend bereits beendet.

Matilda Ehlert muss mit Bundesligist Frisch Auf Göppingen die Hürde bei der SG Nürtingen-Zizishausen nehmen, dann fehlt noch ein Sieg bis zum Final Four in Stuttgart, bei dem die Rückraumspielerin im Vorjahr mit der HSG Bensheim-Auerbach am Ball war.

© IMAGO/Eibner

Matilda Ehlert muss mit Bundesligist Frisch Auf Göppingen die Hürde bei der SG Nürtingen-Zizishausen nehmen, dann fehlt noch ein Sieg bis zum Final Four in Stuttgart, bei dem die Rückraumspielerin im Vorjahr mit der HSG Bensheim-Auerbach am Ball war.

Von Jürgen Frey

Die Motivation im Achtelfinale ist hoch. Noch zwei Siege – und ein Club qualifiziert sich für das  lukrative Final Four um den DHB-Pokal der Frauen am 15. und 16. Mai 2027 in der Stuttgarter Porsche-Arena. „Bei diesem Event dabei zu sein, wäre natürlich eine schöne Sache“, sagt Gunnar Fischer, der Abteilungsleiter von Handball-Zweitligist SG Nürtingen-Zizishausen, vor dem Achtelfinalduell mit Bundesligist Frisch Auf Göppingen (Samstag, 19.30 Uhr/Sporlastic Arena). Doch er stellt auch klar: „Wir können als Außenseiter frei aufspielen, und unser klarer Fokus liegt auf der Liga.“

Bundesligist  TuS Metzingen ist dagegen am Mittwoch ausgeschieden. Das Team von Trainerin Miriam Hirsch unterlag bei Zweitligist HSV Solingen/Gräfrath mit 32:34 (15:18).

Das Ergebnis dürfte der SG Mut für das Derby gegen Göppingen machen. In der zweiten Liga steht die Spielgemeinschaft aus den Handballabteilungen des TSV Zizishausen und der TG Nürtingen nach vier Spieltagen mit 8:0 Punkten auf Platz eins. Im vergangenen Jahr befand sich das Team im Aufstiegsrennen, bekam aber wegen Nichterfüllung infrastruktureller Kriterien keine Lizenz. Man werde diese Saison einen neuen Anlauf nehmen, die Lizenz zu erhalten. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Lösungen zu finden und setzen auf ein gesundes Wachstum“, sagt Fischer. Eine Ausweichlösung wie bei Bundesligist TuS Metzingen (Heimspiele in Tübingen) schließt er aus. Auch ein Ausbau der Sporlastic Arena (Fassungsvermögen 1050 Zuschauer/früher Theodor-Eisenlohr-Sporthalle) spielt in den Überlegungen keine Rolle mehr. Dennoch werde man den Standort Nürtingen nicht verlassen.

Möglicherweise findet sich eine Lösung gemeinsam mit den Zweitliga-Basketballern der Kirchheim Knights, die ebenfalls ein Hallenproblem haben.

Zunächst aber freut sich bei der SG jeder auf das Nachbarschaftsduell mit Frisch Auf, für das es noch Tickets gibt. Das Göppinger Team von Trainer Nico Kiener bringt neben zahlreichen Fans auch  viel Pokalehrgeiz mit. Noch nie war den Grün-Weißen eine Teilnahme am Final Four vergönnt. Bitter: 2020 hatte sich Frisch Auf qualifiziert, das Endturnier wurde aufgrund der Corona-Pandemie allerdings abgesagt.

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Erstellt:
1. Oktober 2026, 09:18 Uhr

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