Streikdrohung für Sicherheit in Zügen

Notwehr und ein Spiel mit dem inneren Frieden

Die EVG droht mit bundesweiten Streiks, sollte die Regierung nicht für mehr Sicherheit bei der Bahn sorgen. Die Forderungen sind richtig. Der Weg ist politisch falsch – und gefährlich.

Am 4. Februar veranstaltete die Deutschen Bahn eine Schweigeminute zum Tode des Zugbegleiters Serkan Çalar. Wie hier am Hauptbahnhof in Essen Mitarbeiter der DB Sicherheit stellten sich überall in Deutschland  Bahnbeschäftige schweigend auf die Bahnsteige.

© IMAGO/Gottfried Czepluch

Am 4. Februar veranstaltete die Deutschen Bahn eine Schweigeminute zum Tode des Zugbegleiters Serkan Çalar. Wie hier am Hauptbahnhof in Essen Mitarbeiter der DB Sicherheit stellten sich überall in Deutschland  Bahnbeschäftige schweigend auf die Bahnsteige.

Von Matthias Stelzer Wer einmal im Regionalzug mit angetrunkenen Volksfestgängern, einem partywütigen Team Bräutigam oder grölenden Fußballfans unterwegs war, weiß, welchen Belastungen Zugbegleiter ausgesetzt sind. Spätestens seit dem tödlichen Angriff auf Serkan Çalar ist klar: Der Ruf der Eisenbahngewerkschafter nach mehr Schutz ist nicht überzogen, sondern fast schon ein Akt der Notwehr. Notwe...

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Erstellt:
24. August 2026, 15:27 Uhr

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