Schock auf Strecke Berlin–München

Oberleitung fällt auf ICE: Reparatur dauert an

Hunderte Fahrgäste sitzen am Samstag in einem ICE fest, weil eine Oberleitung gerissen ist. Die Auswirkungen sind auch am Sonntag noch zu spüren.

Ein ICE auf der Strecke Leipzig-Berlin ist in Zahna zum Stillstand gekommen, nachdem eine Oberleitung auf den Zug gefallen war.

© Heiko Rebsch/dpa

Ein ICE auf der Strecke Leipzig-Berlin ist in Zahna zum Stillstand gekommen, nachdem eine Oberleitung auf den Zug gefallen war.

Von red/dpa

Nach der gerissenen Oberleitung auf der wichtigen Bahnstrecke Berlin-München müssen sich Fahrgäste am Sonntag weiterhin auf eine längere Reisezeit einstellen. Die Reparaturarbeiten dauern an, wie eine Bahnsprecherin am Morgen der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ob die Strecke noch am Sonntag wieder komplett freigegeben wird oder erst am Montag, stehe noch nicht fest.

Strecke wieder eingleisig befahrbahr

Am Samstag war eine Oberleitung bei Zahna-Elster in Sachsen-Anhalt gerissen und auf einen ICE gefallen. Hunderte Reisende saßen stundenlang fest. Zwei von ihnen wurden laut Bahn leicht verletzt. 

Seit Samstagabend sei die Strecke an der betroffenen Stelle wieder eingleisig befahrbar, sagte die Sprecherin. Züge werden demnach auch über Dessau umgeleitet. Die Bahn sprach am Morgen von einer Verspätung von 30 bis 50 Minuten. „Unser Personal vor Ort arbeitet unter Hochdruck an der Beseitigung der Störung“, heißt es auf der Webseite.

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Erstellt:
12. April 2026, 08:26 Uhr

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