Wahlumfragen

"Politbarometer" sieht AfD bei 28 Prozent

Die AfD nähert sich der 30-Prozent-Marke. Nicht zum ersten Mal zieht sie damit in der Sonntagsfrage an der Kanzlerpartei vorbei.

Die AfD erreicht auch im ZDF-"Politbarometer" einen Höchstwert. (Symbolbild)

© Carsten Koall/dpa

Die AfD erreicht auch im ZDF-"Politbarometer" einen Höchstwert. (Symbolbild)

Von dpa

Berlin - Die AfD kann auch im ZDF-"Politbarometer" ihren Vorsprung vor der Union weiter ausbauen. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Partei auf 28 Prozent (plus 1). CDU/CSU landet in der Umfrage bei 24 Prozent (minus 1). 

Die SPD gewinnt einen Prozentpunkt und steht bei 13 Prozent. Die Grünen müssen leichte Verluste hinnehmen (minus 2) und stehen bei 12 Prozent, die Linke bleibt unverändert bei 11 Prozent. Die FDP gewinnt einen Punkt, würde mit 4 Prozent aber den Einzug in den Bundestag verpassen.

Auch in anderen Umfragen großer Abstand 

Andere Umfragen hatten der AfD in dieser Woche noch etwas höhere Werte bescheinigt. In der Befragung des Instituts Insa lagen AfD und Union bei 29 und 22 Prozent. Bei YouGov lag die AfD ebenfalls bei 29 Prozent und baute ihren Vorsprung sogar auf 9 Prozentpunkte vor der Union aus. In einer Forsa-Umfrage ebenfalls von dieser Woche lag die AfD mit 27 Prozent etwas niedriger, hatte aber ebenfalls deutlichen Vorsprung vor der Union (21 Prozent).

Für die nach eigenen Angaben repräsentative Umfrage hatte die Forschungsgruppe Wahlen zwischen dem 16. bis 18. Juni bei 1.190 telefonisch und online befragt. Die Fehlertoleranz gibt das Institut bei einem Anteilswert von 40 Prozent mit rund +/- drei Prozentpunkten an und bei einem Anteilswert von zehn Prozent mit rund +/-zwei Prozentpunkten.

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge.

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Erstellt:
19. Juni 2026, 10:30 Uhr
Aktualisiert:
19. Juni 2026, 16:34 Uhr

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