Baden-Württemberg

Polizei geht gegen Drogenhandel vor - Flucht aus dem Fenster

Mehr als 300 Einsatzkräfte durchsuchen Objekte in drei Bundesländern. Neun Verdächtige werden vorläufig festgenommen – die Ermittler finden Rauschgift, Autos und Gold.

Mehr als 300 Einsatzkräfte durchsuchen Objekte in drei Bundesländern (Symbolfoto).

© IMAGO/Maximilian Koch/IMAGO/Maximilian Koch

Mehr als 300 Einsatzkräfte durchsuchen Objekte in drei Bundesländern (Symbolfoto).

Von red/dpa

Bei einem großen Polizeieinsatz in drei Bundesländern haben Drogenermittler neun Verdächtige vorläufig festgenommen und kiloweise Rauschgift sichergestellt. In Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg hätten mehr als 300 Einsatzkräfte insgesamt 19 Objekte durchsucht, teilte das Landeskriminalamt (LKA) in Mainz mit. 

Die Beschuldigten sollen organisiert größere Mengen Kokain über internationale Lieferketten nach Deutschland gebracht haben. Dem Zugriff waren seit Juni 2024 verdeckt geführte Ermittlungen vorausgegangen.

Durchsucht wurden demnach Wohnungen, Geschäftsräume, Lagerflächen und Fahrzeuge. Teilweise kamen Spezialeinheiten zum Einsatz. Ein Beschuldigter versuchte den Behörden zufolge, mit einem Sprung aus einem Fenster im ersten Obergeschoss zu fliehen. Dabei erlitt er leichte Verletzungen. 

Autos zu „Schmuggelfahrzeugen“ umgebaut

Beschlagnahmt wurden unter anderem 45 Kilogramm Marihuana und 15 Kilogramm Haschisch sowie 27 Kilogramm Ecstasy und etwa ein Kilogramm Kokain. Sichergestellt wurden auch ein Revolver samt Munition sowie mehrere Kryptotelefone und sechs Fahrzeuge. Sie waren der Polizei zufolge teilweise zu „Schmuggelfahrzeugen“ umgebaut worden. Die Ermittler fanden auch rund 100.000 Euro Bargeld sowie Goldbarren und Goldmünzen.

Gegen vier Verdächtige wurden Haftbefehle erlassen, ein weiterer Haftbefehl wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.

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Erstellt:
13. Mai 2026, 14:00 Uhr

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