Neuenburg am Rhein

Polizei stoppt Jäger mit Gewehren an Grenze zu Frankreich

Mit Jagdschein, Waffen und Munition – aber ohne die nötigen Genehmigungen: Warum vier Männer an der Grenze kehrtmachen mussten und was die Ermittler jetzt prüfen.

Die Polizei stoppte den Mann (Symbolbild).

© dpa/Sven Hoppe

Die Polizei stoppte den Mann (Symbolbild).

Von red/dpa/lsw

Die Bundespolizei hat an der Grenze zu Frankreich vier Männern mit Jagdgewehren die Einreise verweigert. Bei einer Kontrolle an der Rheinbrücke in Neuenburg am Rhein (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) fanden die Beamten neben den Gewehren auch 53 Schuss Munition im Gepäck der Jäger, wie die Beamten mitteilten.

Wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz leitete die Polizei ein Strafverfahren ein. Die 65 bzw. 67 Jahre alten Männer verfügten nicht über die europäischen Feuerwaffenpässe, die für die Einfuhr notwendig seien.

Da die Männer aber französische Jagdscheine hatten, konnten sie die Gewehre und die Munition behalten. Anschließend mussten sie nach Frankreich zurückkehren.

Zum Artikel

Erstellt:
9. Februar 2026, 15:44 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Beliebtes Ausflugsziel in Bad Urach

Zu viel Tourismus, zu viele Influencer? – Uracherin fordert mehr Schutz für den Wasserfall

Wo man einst Ruhe und Natur genießen konnte, strömen jetzt Massen von Menschen. Dabei hält sich nicht jeder an die aufgestellten Schilder. Claudia Taverna startet deshalb eine Initiative zur Rettung des Uracher Wasserfalls.