Stuttgarter Autohersteller

Porsche verkauft Bugatti und Rimac – Milliardenerlös erzielt

Porsche kassiert mit dem Verkauf von Bugatti und Rimac eine Milliarde. Was steckt hinter der Entscheidung und was passiert mit den Extra-Millionen?

Ein Bugatti Brouillard. (Archivbild)

© Thomas Geiger/dpa-tmn

Ein Bugatti Brouillard. (Archivbild)

Der Autohersteller Porsche AG hat mit seinem Abschied von der Sportwagenschmiede Bugatti und dem E-Auto-Bauer Rimac eine Milliarde Euro eingenommen. Nach Genehmigung durch die Behörden sei der Verkauf der Anteile nun vollzogen worden, teilte die Tochtergesellschaft des VW-Konzerns am Mittwoch nach Börsenschluss in Stuttgart mit. Von dem Erlös will Porsche 250 Millionen Euro für die Finanzierung seiner Pensionsverpflichtungen verwenden.

Zudem soll der Barmittelzufluss des Sportwagenherstellers dank der Einnahmen in diesem Jahr höher ausfallen als bisher gedacht. So rechnet der Vorstand im Bereich Automobile jetzt mit einer Netto-Cashflow-Marge von 5,5 bis 7,5 Prozent. Bisher hatte er lediglich 3 bis 5 Prozent in Aussicht gestellt. Porsche hatte den Verkauf der Anteile im April angekündigt. Käufer ist ein Konsortium unter Führung des US-amerikanischen Finanzinvestors Hof Capital.

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Erstellt:
9. September 2026, 19:14 Uhr

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