Emmendingen

„Potenziell gefährlich“: Straftäter flieht aus Psychiatrie

Ein Messerangreifer ist aus einem psychiatrischen Krankenhaus entwichen. Die Polizei warnt vor ihm und veröffentlicht Fotos. Wer den Gesuchten sieht, soll sofort 110 wählen.

Ein Messerangreifer ist aus einem psychiatrischen Krankenhaus entwichen. Die Polizei sucht nach ihm (Symbolfoto).

© IMAGO/Swaantje Hehmann/IMAGO/Swaantje Hehmann

Ein Messerangreifer ist aus einem psychiatrischen Krankenhaus entwichen. Die Polizei sucht nach ihm (Symbolfoto).

Von red/dpa/lsw

Ein wegen versuchten Totschlags verurteilter Straftäter ist aus dem Zentrum für Psychiatrie Emmendingen entflohen. Der Mann sei „potenziell gefährlich“, sagte ein Polizeisprecher. 

In einer Mitteilung wird er als potenziell fremdgefährdend beschrieben. Die Behörden veröffentlichten auch eine Fahndung mit Fotos des 26-Jährigen. Wer den Mann möglicherweise sieht, solle die Notrufnummer 110 anrufen.

Angaben zum Aussehen

Ob der 26-Jährige womöglich eine Waffe dabeihat, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Der Mann sei am 1. Mai aus dem psychiatrischen Krankenhaus entwichen. Man sei erst jetzt an die Öffentlichkeit gegangen, weil die Ermittler zuvor alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen mussten.

Der Gesuchte ist den Angaben zufolge etwa 1,80 Meter groß und von schlanker Statur. „Zum Zeitpunkt der Flucht trug er einen Stoppelbart und war mit einer dunklen Schirmmütze und einem schwarzen Trainingsanzug bekleidet“, hieß es.

Bewohner und Polizisten angegriffen

Das Landgericht Freiburg hatte ihn dem Sprecher zufolge im Juli vergangenen Jahres wegen versuchten Totschlags verurteilt. Er habe im November 2024 in einer Flüchtlingsunterkunft mit einem Messer auf einen Bewohner eingestochen und vor seiner Festnahme einen Polizeibeamten verletzt. 

Warum das Gericht den Angeklagten in einer Psychiatrie unterbringen ließ, blieb zunächst offen.

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Erstellt:
6. Mai 2026, 19:50 Uhr

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