Raumfahrt

Raumfahrtministerin zu Mond-Mission: Deutschland mit an Bord

Erstmals seit mehr als 50 Jahren sind wieder Menschen in Richtung Mond unterwegs. Die Bundesforschungsministerin lobt die europäische Technik, die mit an Bord ist.

Bundesraumfahrtministerin Dorothee Bär (CSU) setzt auf eine deutsche Teilnahme bei einer künftigen Mond-Mission. (Archivbild)

© Sina Schuldt/dpa

Bundesraumfahrtministerin Dorothee Bär (CSU) setzt auf eine deutsche Teilnahme bei einer künftigen Mond-Mission. (Archivbild)

Von dpa

Berlin - Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat nach dem erfolgreichen Start von vier Astronauten zum Mond die deutsche und europäische Rolle bei der "Artemis 2"-Mission betont. Deutschland sei mit an Bord, teilte die CSU-Politikerin mit. 

"Technik "Made in Germany" ist integraler Bestandteil des Raumschiffs: Das European Service Module (ESM), dessen Endmontage in Deutschland erfolgt, sichert Energieversorgung und Antrieb für den Weg zum Mond." 

Das Modul sei ein Beispiel europäischer Wettbewerbsfähigkeit, mit wesentlichen Bauteilen auch aus Deutschland. "Das zeigt: Wir sind ein Top-Technologieland. Und schon bald wird ein deutscher Esa-Astronaut als erster Europäer unterwegs zum Mond sein", fügte Bär hinzu.

Der Chef der Europäischen Weltraumagentur (Esa), Josef Aschbacher, hatte vor kurzem verkündet, Deutschland sei als erstes Land an der Reihe, wenn es um Esa-Astronauten für Mond-Missionen gehe. Wer genau das sein könnte, ist nicht entschieden. Die deutschen Astronauten Alexander Gerst (49) und Matthias Maurer (56) haben mehrfach betont, wie gerne sie zum Mond fliegen würden.

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Erstellt:
2. April 2026, 01:10 Uhr

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