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Regen und Schauer - Was ist der Unterschied?

Regen ist nicht gleich Regen. Warum ein Schauer schnell wieder vorbei ist und was das mit Cumuluswolken zu tun hat.

Sprache in Wetterberichten: Was ist der Unterschied zwischen Regen und Schauer?

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Sprache in Wetterberichten: Was ist der Unterschied zwischen Regen und Schauer?

Von Matthias Kemter

In Wetterberichten sind typische Formulierungen, wie "milde Temperaturen", "heiter bis wolkig" oder "stellenweise Schauer" nicht zufällig gewählt. Was bedeuten diese Begriffe eigentlich.

Was ist der Unterschied zwischen Regen und Schauer?

Der wichtigste Unterschied zwischen Regen und Schauer ist, dass ein kurzandauernder Regen unter einer Stunde als Schauer gilt, währen Niederschläge, die länger anhalten als Regen definiert werden.

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) gelten kurze Niederschlagsereignisse als Schauer bzw. Regenschauer, die nicht länger als eine Stunde dauern (1). In der Regel handelt es sich dabei um Niederschläge mit einer schnell wechselnden Intensität, die außerdem in einem begrenzten Gebiet (kleiner als 10 Quadratkilometer) stattfinden.

  • Kürzer als 1 Stunde
  • Wechselnde Intensität
  • Begrenztes Gebiet (unter 10 km²)

Übrigens: Schauer wird auch "konvektioneller Niederschlag" genannt, da dieser vor allem durch Konvektion entsteht. Von "Konvektion" spricht man, wenn sich Luftbewegungen in Wolken stark vertikal verhalten. In der Regel entstehen Schauer durch größere Cumulus- bzw. Cumulonimbus-Wolken mit starker Thermik.

Von Regen spricht man, wenn Wassertropfen mit einer Größe von mindestens 0,5 mm bis höchstens 5 mm zur Erde fallen (2). Sind die Tropfen kleiner, spricht man von Sprühregen. Der Niederschlag muss mindestens eine Stunde anhalten. Ab einer Regenmenge von 15 Liter pro m² in einer Stunde (oder 20l/m² in 6h) spricht man von Starkregen. Mengen ab 25 Liter gelten als Unwetter und Mengen ab 40 Liter als extremes Unwetter.

  • Länger als 1 Stunde
  • Tropfengröße 0,5 mm bis 5 mm
  • Größere Fläche

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Erstellt:
25. März 2026, 11:48 Uhr

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