Red Bull Stuttgart Cerro Abajo

„Schwäbisch isch schwer“: Mountainbiker versuchen sich am Dialekt

Im Vorfeld des Mountainbike-Spektakels Red Bull Stuttgart Cerro Abajo lernen die Athleten die lokale Kultur kennen und sprechen Schwäbisch – oder versuchen es zumindest.

Im Vorfeld zum Red Bull Stuttgart Cerro Abajo versuchen fünf Athleten in einem Instagram-Video schwäbisch zu sprechen. Unter anderem der Tscheche Tomas Slavik (oben) und der Neuseeländer Brook Macdonald.

© IMAGO / Aton Chile, Red Bull

Im Vorfeld zum Red Bull Stuttgart Cerro Abajo versuchen fünf Athleten in einem Instagram-Video schwäbisch zu sprechen. Unter anderem der Tscheche Tomas Slavik (oben) und der Neuseeländer Brook Macdonald.

Von Yelin Türk

Am Wochenende wird Stuttgart zum Finalschauplatz des weltweit größten urbanen Downhill-Rennens. Im Rahmen der Rennserie Red Bull Cerro Abajo kämpfen die 35 weltbesten Mountainbike-Fahrerinnen und Fahrer der Welt um den Weltmeistertitel – und das mitten im Kessel.

Bevor es losgeht, haben die Teilnehmenden die Chance, die lokale Kultur zu erkunden. Auch wenn das nicht immer einfach ist. In einem Video auf dem Instagram-Kanal von Red Bull versuchen sich fünf Rennfahrer am Schwäbischen, nur zum Teil mit Erfolg. Im Video lesen die Athleten den Satz „Schwäbisch schwätze isch schwer“ vor.

Mountainbike-Elite spricht Schwäbisch

Ein paar der Fahrer, wie zum Beispiel der Neuseeländer Brook Macdonald, tun sich mit der Aussprache ziemlich schwer. So wird etwa aus „schwätze“ etwas, das sich eher nach „schwasi“ anhört. Auch der Tscheche Tomas Slavik scheint zunächst überfordert und fragt beim Lesen des Satzes lachend: „What the hell?“ (Zu Deutsch „Was zur Hölle?“). Schließlich meistert er den Satz und die Aussprache aber nahezu einwandfrei. Auch Johannes Fischbach, aus Tischenreuth in der Oberpfalz, klingt fast wie ein waschechter Schwabe.

Bei der Deutschland-Premiere der vom Getränkehersteller Red Bull veranstalteten Serie überwinden die 35 Teilnehmenden am Samstag, 5. September, und Sonntag, 6. September, insgesamt 130 Höhenmeter – über Brücken, Stäffele, Schanzen und Hindernisse. Die Strecke führt dabei vom Aussichtspunkt im Weißenburgpark bis zum Wilhelmsplatz.

Am Sonntag entscheidet sich schließlich, wer Red-Bull-Cerro-Abajo-Weltmeister wird. Red Bull rechnet eigenen Angaben zufolge mit bis zu rund 25.000 Zuschauern, die die Deutschland-Premiere der Rennserie in Stuttgart mitverfolgen werden.

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Erstellt:
2. September 2026, 14:30 Uhr

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