Krieg in der Ukraine

Selenskyj schlägt Waffenruhe für Angriffe auf Kraftwerke vor

Ukrainische Drohnen treffen russische Raffinerien und Ölterminals, Moskau zerstört Kraftwerke und Umspannwerke. Jetzt schlägt Selenskyj eine Teilwaffenruhe vor.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland eine Teilwaffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen angeboten. (Archivbild)

© Vadim Ghirda/AP/dpa

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland eine Teilwaffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen angeboten. (Archivbild)

Von dpa

Kiew - Die Ukraine hat Russland eine Teilwaffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen angeboten. "Wenn Russland bereit ist, die Angriffe auf unsere Energieanlagen einzustellen, sind wir bereit, spiegelbildlich zu antworten", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft. Dieser Vorschlag sei bereits über die US-amerikanischen Vermittler an Moskau übermittelt worden. Zuvor hatte Selenskyj demnach neue Angriffe auf Objekte im russischen Hinterland mit dem Oberkommando besprochen.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Russland greift dabei seit Jahren regelmäßig ukrainische Kraftwerke und Umspannwerke mit Raketen und Kampfdrohnen an, um die Stromversorgung zu stören. Das ukrainische Militär attackierte im Gegenzug vor allem mit Drohnen immer erfolgreicher russische Raffinerien und Hafenanlagen. Die russischen Exportkapazitäten für Erdöl wurden dadurch Medienberichten nach bereits empfindlich geschädigt.

Zum Artikel

Erstellt:
6. April 2026, 20:56 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Umfrage vor Landtagswahl

AfD baut Vorsprung auf CDU in Sachsen-Anhalt aus

In einer neuen Wahlumfrage von Infratest dimap steht die AfD in Sachsen-Anhalt bei 42 Prozent. Die CDU verliert an Boden. Eine AfD-Alleinregierung wäre bei einem solchen Szenario jedoch nicht möglich.

Iran-Konflikt

US-Sanktionsdrohung gegen Iran

Die USA versuchen, einen wirtschaftlichen Boykott gegen Iran zu erwirken und drohen allen, die nicht mitmachen. Der Iran wiederum droht den Ländern in Nahost, die sich dem anschließen, mit Vergeltung.