Sensenwettbewerb lockt so viele wie noch nie an

Rekordbeteiligung, Sonnenschein und reger Betrieb beim Sensengaudiwettbewerb der Sensenfreunde Alter Kuhstall in Gmeinweiler.

Schon die Jüngsten haben mitgemacht.

Schon die Jüngsten haben mitgemacht.

Kaisersbach. Die Sensenfreunde Alter Kuhstall hatten vor Kurzem zu ihrem fünften Sensengaudiwettbewerb nach Gmeinweiler in der Nähe des Schwaben-Parks eingeladen. Dort fanden sich bei Sommerwetter 49 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein – so viele wie noch nie, wie die Gruppe berichtet. Vom vierjährigen Nachwuchsmäher bis zum 78-jährigen Routinier war das Feld breit aufgestellt. Die Tage zuvor hatten den Organisatoren wegen der Hitze einiges abverlangt. Das ausgedörrte Gras lag schwer unter der Sense und machte die Bahnen zäh. Trotzdem gingen alle mit Konzentration an den Start und lieferten in den einzelnen Klassen spannende Durchgänge.

Schon vor dem offiziellen Beginn um 13 Uhr war auf dem Gelände viel los. Besucher schauten bei den Vorbereitungen zu, kamen mit den Teilnehmern ins Gespräch und tauschten sich über das traditionelle Sensenmähen aus. Es gab einen Imbiss, Kaffee und Kuchen sowie kühle Getränke; viele nutzten die Gelegenheit zum Verweilen.

Ein besonderer Programmpunkt war die erstmals ausgetragene Königsklasse. Bei dieser galt es, ein vorbereitetes Feld mit einer Sense und einer Schwertlänge zwischen 1,20 und 1,35 Metern zu mähen. Gefordert waren saubere Schnitte, ein gleichmäßiger Rhythmus und Kondition – entsprechend aufmerksam verfolgten Teilnehmer und Zuschauer die Läufe.

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Der Besuch des CDU-Landtagsabgeordneten Jens Steinat zeigte zudem, dass die Veranstaltung auch über den Ort hinaus wahrgenommen wird. Gegen 18 Uhr wurden die Siegerinnen und Sieger geehrt. Anschließend ging der Tag ohne Pause in die traditionelle „After-Mäh-Party“ über. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und auf einen gelungenen Wettkampftag angestoßen.

Das Fazit: Der Sensengaudiwettbewerb war einmal mehr ein voller Erfolg. Die Teilnehmerzahl, die zahlreichen Besucher und spannenden Wettkämpfe machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis, so die Organisatoren. Doch bei aller sportlichen Leistung standen vor allem der Spaß, die Kameradschaft und das gesellige Miteinander im Mittelpunkt. Genau diese lockere und herzliche Atmosphäre machte die Veranstaltung für Teilnehmer und Besucher gleichermaßen unvergesslich.

Besonders unterstreicht das Organisationsteam das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die bereits Tage vor der Veranstaltung mit den Vorbereitungen begonnen haben und vom frühen Morgen bis tief in die Nacht unermüdlich im Einsatz waren. Ob beim Aufbau, bei der Bewirtung, der Organisation des Wettbewerbs oder beim anschließenden Abbau – ohne ihre Hilfe, ihre Verlässlichkeit und ihren Teamgeist wäre eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht möglich. Ebenso gilt der Dank allen Teilnehmern, Sponsoren sowie den zahlreichen Gästen, die mit ihrer Begeisterung und ihrer guten Laune zu diesem gelungenen Fest beigetragen haben. pm

Das beeindruckende Werkzeug. Fotos: privat

Das beeindruckende Werkzeug. Fotos: privat

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Erstellt:
10. Juli 2026, 06:00 Uhr

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