Unglück in Indonesien

Sieben Tote nach Erdrutsch – fast 100 Menschen vermisst

Während der Regenzeit ist in Indonesien das Risiko für Erdrutsche groß. Jetzt gibt es wieder mal viele Tote und Vermisste.

Eine Drohnenaufnahme von einem von Erdrutschen betroffenen Gebiet im Dorf Pasir Langu in der Provinz West Java.

© Uncredited/BASARNAS via AP/dpa

Eine Drohnenaufnahme von einem von Erdrutschen betroffenen Gebiet im Dorf Pasir Langu in der Provinz West Java.

Von red/dpa

Starke Regenfälle haben in Indonesien einen Erdrutsch ausgelöst und mindestens sieben Menschen in den Tod gerissen. Als vermisst gelten 93 Menschen, wie die zuständigen Behörden weiter mitteilten. Das Unglück hatte sich demnach am späten Freitag in einem Dorf in der Provinz West-Java auf der Insel Java ereignet. Vorausgegangen seien stundenlange heftige Regenfälle und Winde. Einige der Vermissten könnten sich selbst in Sicherheit gebracht haben, hofften die Retter zunächst. 

Der weltgrößte Inselstaat Indonesien ist aufgrund seines bergigen Geländes, des tropischen Klimas und langer Regenzeiten besonders anfällig für Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdrutsche. Nach starken Regenfällen treten Erdrutsche besonders häufig in dicht besiedelten Gebieten auf, wo unter anderem Abholzung die Instabilität des Bodens erhöht.

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Erstellt:
24. Januar 2026, 11:10 Uhr

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