Programmieren mit KI

SpaceX sichert sich Kaufrecht für KI-Startup Cursor

SpaceX könnte das KI-Start-up Cursor für 60 Milliarden Dollar übernehmen. Was hinter dem geplanten Deal steckt.

SpaceX war kürzlich mit Musks KI-Unternehmen xAI fusioniert, das mit Anbietern wie Anthropic und OpenAI bei generativen KI-Werkzeugen konkurriert. (Archivbild)

© Eric Gay/AP/dpa

SpaceX war kürzlich mit Musks KI-Unternehmen xAI fusioniert, das mit Anbietern wie Anthropic und OpenAI bei generativen KI-Werkzeugen konkurriert. (Archivbild)

Von dpa

Austin - SpaceX expandiert auf dem Markt für KI-Programmierwerkzeuge. Die KI- und Weltraumfirma von Tech-Milliardär Elon Musk hat sich die Option gesichert, das auf künstliche Intelligenz spezialisierte Start-up Cursor später in diesem Jahr für 60 Milliarden Dollar (rund 51 Mrd. Euro) zu kaufen. 

Beide Unternehmen würden nun eng zusammenarbeiten, "um die weltweit beste KI für Programmier- und Wissensarbeit zu entwickeln", wie das Raumfahrt-, Satelliten- und KI-Unternehmen auf der Plattform X mitteilte. Sollte Space X es nur bei der Zusammenarbeit belassen und es zu keiner Übernahme kommen, erhalte Cursor 10 Milliarden Dollar dafür, hieß es weiter.

 Cursor zählt zu den am schnellsten wachsenden Start-ups

Der KI-Assistent von Cursor, der 2023 gestartet war, hilft Programmierern, Codes effizienter zu schreiben. Das Unternehmen zählt zu den am schnellsten wachsenden Start-ups. Das Programmieren mit KI erfordert jedoch enorme Rechenkapazitäten - etwas, das SpaceX mit seinen großen Rechenzentren reichlich zur Verfügung hat. Zu Investoren von Cursor zählen unter anderen Nvidia, Googles Mutterkonzern Alphabet und der Venture-Fonds von OpenAI.

SpaceX war kürzlich mit Musks KI-Unternehmen xAI fusioniert, das mit Anbietern wie Anthropic und OpenAI bei generativen KI-Werkzeugen für Verbraucher und Unternehmen konkurriert. Der Deal folgte auf Musks Aussage, xAI hinke bei Software-Programmierwerkzeugen hinterher, und er wolle die Firma von Grund auf neu aufbauen. Im März hatte er einen Stellenabbau angeordnet und verstärkt nach Ingenieuren gesucht, auch bei Cursor.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg will SpaceX Cursor nicht sofort übernehmen, weil der Börsengang des Raketenunternehmens unmittelbar bevorsteht. Ein solch großer Deal würde eine Aktualisierung der Unterlagen und Finanzdaten erfordern. Dadurch könnte sich der Börsengang verzögern, der auf eine Bewertung von zwei Billionen US-Dollar abzielt.

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Erstellt:
22. April 2026, 09:54 Uhr

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