Nach der Wahl in Berlin

SPD, Grüne und Linke in Berlin prüfen Verpackungssteuer

Ein kostenloser Sperrmülltag, die Stadtreinigung stärken und vielleicht eine Verpackungssteuer: So wollen Linke, Grüne und SPD das Berliner Müllproblem angehen.

Die Parteispitzen informierten am späten Nachmittag über das Ergebnis der Sondierungen.

© Fabian Sommer/dpa

Die Parteispitzen informierten am späten Nachmittag über das Ergebnis der Sondierungen.

Linke, Grüne und SPD in Berlin wollen gegen den Müll in der Hauptstadt vorgehen. Es solle einen kostenlosen Sperrmüllabholtag pro Jahr geben, kündigte Linke-Fraktionsvorsitzende Elif Eralp nach den Sondierungsgesprächen der drei Parteien an. „Viele Menschen haben uns allen immer wieder erzählt, dass sie sich in ihren Kiezen wegen des vielen Mülls auf den Straßen nicht mehr wohlfühlen.“

Zudem solle die Berliner Stadtreinigung unterstützt werden bei der Reinigung in der Stadt – das sei wichtig auf dem Weg zu einer „Zero-Waste-Stadt“, so Grünen-Fraktionschef Werner Graf. „Wir werden auch prüfen, ob wir eine Verpackungssteuer hier in Berlin einführen können.“

Im Sinne einer familienfreundlichen Stadt seien auch saubere Spielplätze in Berlin ein Schwerpunkt, ergänzte der SPD-Fraktions- und Landesvorsitzende Steffen Krach. Das Thema Müll war eines der wichtigsten Themen im Berliner Wahlkampf vor der Abgeordnetenhauswahl.

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Erstellt:
17. Oktober 2026, 18:14 Uhr

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