Verzicht auf Mandat

SPD verliert bekanntes Gesicht: Doris Schröder-Köpf hört auf

Sie war Landespolitikerin, engagierte sich für Migration und Kinder und stand auch privat oft im Rampenlicht: Nun endet ein Kapitel im Leben von Doris Schröder-Köpf.

Die niedersächsische Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf hat ihr Amt niedergelegt. (Archivfoto)

© Shireen Broszies/dpa

Die niedersächsische Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf hat ihr Amt niedergelegt. (Archivfoto)

Die niedersächsische Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf hat ihr Amt niedergelegt. Die SPD‑Politikerin verabschiedete sich nach mehr als 13 Jahren aus dem Landtag, teilte die SPD-Fraktion in einem Instagram-Post mit und bedankte sich für ihren Einsatz. Damit verliert die SPD ein bundesweit bekanntes Gesicht, auch wenn ihr Einfluss in der Partei als gering gilt. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Schröder-Köpf zog erstmals 2013 für die SPD in den niedersächsischen Landtag ein. Sie war jahrelang Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe und leitete bis zuletzt den Ausschuss für Inneres und Sport. Die 63-Jährige war Schirmherrin der Stiftung Kinder-, Jugend- und Elterntelefone sowie der Drogentherapiestation des Kinderkrankenhauses auf der Bult in Hannover. Außerdem setzte sie sich für Leseförderprojekte für Kinder ein.

Schröder-Köpf lebt mit ihrer Familie im Wahlkreis Hannover-Döhren. Sie war mit Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder verheiratet und später mit dem heutigen Verteidigungsminister Boris Pistorius (beide SPD) liiert.

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Erstellt:
15. Oktober 2026, 19:34 Uhr

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