Flugzeugabsturz in Namibia

Ex-Leiterin der Schwarz-Stiftung unter Todesopfern aus Heilbronn

Eine kleine Gruppe Touristen aus Heilbronn stirbt bei einem Flugzeugabsturz in Namibia. Unter den Opfern ist auch die langjährige Geschäftsführerin der Dieter Schwarz Stiftung.

Unter den Opfern ist die langjährige Geschäftsführerin der Dieter Schwarz Stiftung, Silke Lohmiller.

© Dieter Schwarz Stiftung

Unter den Opfern ist die langjährige Geschäftsführerin der Dieter Schwarz Stiftung, Silke Lohmiller.

Von jbr/dpa

Bei einem Flugzeugabsturz in Namibia kommen vier Deutsche ums Leben - mindestens drei von ihnen stammten aus der Region Heilbronn. Zu den Opfern gehören unter anderem die langjährige Geschäftsführerin der Dieter Schwarz Stiftung, Silke Lohmiller, sowie ihr Ehemann Richard und der gemeinsame Sohn Henry. Das teilte die Dieter Schwarz Stiftung mit. Zuvor hatte auch die „Heilbronner Stimme“ berichtet. 

Lohmiller war laut Stiftung mehr als vier Jahrzehnte für die Schwarz Unternehmensgruppe tätig, zu der Lidl und Kaufland zählen. 2015 wechselte sie in die Geschäftsführung der Dieter Schwarz Stiftung und verantwortete dort bis 2025 den Bereich Bildung. 

„Wir verlieren mit Silke Lohmiller eine herausragende Persönlichkeit und eine engagierte Gestalterin, die die Bildungslandschaft in unserer Region und auch bundesweit nachhaltig geprägt hat“, sagte Reinhold R. Geilsdörfer, der Vorsitzende Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn.

Alle vier Insassen kommen ums Leben

Nach Angaben der Fluggesellschaft Desert Air kamen bei dem Absturz der kleinen Propellermaschine alle vier Insassen ums Leben. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes war auch der Pilot Deutscher.

Die Touristen waren demnach am Sonntag mit einer Cessna 210 vom internationalen Flughafen der Hauptstadt Windhuk abgeflogen. Der Kleinflieger sollte demnach etwa eine Stunde später auf der privaten Landebahn einer Lodge in der Gegend Sossusvlei landen, erreichte aber nie sein Ziel. Das Wrack sei am Montagmorgen gefunden worden. Namibische Behörden hätten eine offizielle Untersuchung der Unfallursache eingeleitet, hieß es weiter.

Sossusvlei ist eines der bekanntesten Touristenziele in dem südwestafrikanischen Land, berühmt für seine roten Sanddünen, die zu den höchsten der Welt gehören.

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Erstellt:
11. Mai 2026, 20:46 Uhr
Aktualisiert:
11. Mai 2026, 22:11 Uhr

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