Restaurant am Gardasee

Tourist aus dem Südwesten stirbt nach dem Verzehr eines Fischgerichts

Nach einem Fischgericht am Gardasee starb ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt – was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der Urlaub am Gardasee endete für einen 35-Jährigen tödlich (Symbolbild).

© IMAGO/imagebroker/IMAGO/imageBROKER/Daniel Schoenen

Der Urlaub am Gardasee endete für einen 35-Jährigen tödlich (Symbolbild).

Von red/dpa/lsw

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland laut der Staatsanwaltschaft Mosbach abermals den Leichnam obduziert. Italienischen Medienberichten zufolge, klagte der Mann über starke Beschwerden, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte. Zuvor hatten „Fränkischer Tag“ und „SWR“ berichtet.

Auch der Vater des 35-Jährigen hatte Ende April Fisch gegessen. Er zeigte ähnliche Symptome, überlebte aber. Die Staatsanwaltschaft Verona habe Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen, berichtete die italienische Online-Zeitung „Qui brescia“. Bereits in Italien war die Leiche obduziert worden. Die Ergebnisse sind der Staatsanwaltschaft Mosbach allerdings bislang nicht bekannt. Um an diese Informationen zu gelangen, leitete die Behörde ein Rechtshilfeersuchen ein.

Die Angehörigen wurden laut Staatsanwaltschaft zu den Umständen des Todes befragt. Die Ermittlungen zur konkreten Todesursache in Deutschland und Italien laufen weiterhin.

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Erstellt:
2. Juni 2026, 20:38 Uhr

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