Mobilitätskosten

Trendwende verfestigt: Spritpreis steigt

Wenige Tage vor dem Start des Tankrabatts hat sich der Aufwärtstrend bei den Spritpreisen verfestigt. Damit könnte Diesel auch mit Rabatt über 2 Euro bleiben. Der Mittagssprung ist uneindeutig.

Die Spritpreise steigen. (Symbolbild)

© Alain Jocard/AFP/dpa

Die Spritpreise steigen. (Symbolbild)

Von dpa

München - Die Spritpreise steigen wieder. Übers Wochenende hat sich die Trendwende nach einer längeren Talfahrt verfestigt, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Demnach kostete ein Liter Super E10 am Sonntag im bundesweiten Tagesdurchschnitt 2,099 Euro. Das war der fünfte Tagesanstieg in Folge. Mitte vergangener Woche hatte ein Liter 4 Cent weniger gekostet. 

Diesel verteuerte sich noch etwas stärker. Der Literpreis stieg binnen vier Tagen um 6,8 Cent und lag im bundesweiten Tagesschnitt des Sonntags bei 2,195 Euro.

E10 ist damit 32 Cent teurer als vor Kriegsbeginn, Diesel um 45 Cent. Beide Preise sind aber ein gutes Stück niedriger als auf den Höhepunkten rund um Ostern. Eine Rolle beim derzeitigen Anstieg dürfte der Ölpreis spielen, der angesichts der Schiffsblockade an der Straße von Hormus zuletzt wieder angezogen hat. 

2-Euro-Marke könnte auch mit Tankrabatt nicht erreicht werden

Zumindest für Diesel bedeutet der jüngste Anstieg, dass der Preis des Kraftstoffes mit dem ab 1. Mai geltenden Tankrabatt, bei dem der Staat pro Liter auf 16,7 Cent Steuern verzichtet, wohl nicht unter die Marke von 2 Euro fallen dürfte. Angesichts der starken Schwankungen kann sich das bis dann aber noch ändern.

Der Mittagssprung am Montag fiel stark aus, zeigt aber keine klare Tendenz, wohin die Preisentwicklung weitergeht. E10 verteuerte sich zwischen 11.45 und 12.15 Uhr um 13,8 Cent pro Liter, Diesel um 15,6 Cent. Das sind jeweils die zweithöchsten bisher vom ADAC festgestellten Preissprünge seit Einführung der 12-Uhr-Regel. 

Allerdings waren beide Spritsorten vor dem Preissprung etwas billiger als zur selben Zeit am Vortag, danach aber etwas teurer. Eine klare Tendenz, wie Tagesschnitt am Montag aussehen wird, lässt sich daraus nicht ablesen. Starke Veränderungen sind angesichts der Mittagswerte aber eher unwahrscheinlich.

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Erstellt:
27. April 2026, 09:36 Uhr
Aktualisiert:
27. April 2026, 13:28 Uhr

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