Versöhnung nicht in Sicht

Trump hat keine Lust auf ein Telefonat mit Musk

Die Welt verfolgt live mit, wie sich die Allianz von zwei der mächtigsten Männer zerlegt und zu einer hässlichen Schlammschlacht wird. Ein Versöhnungsgespräch ist nicht in Sicht.

Zwischen Elon Musk und Donald Trump herrscht dicke Luft (Symbolbild).

© AFP/ALLISON ROBBERT

Zwischen Elon Musk und Donald Trump herrscht dicke Luft (Symbolbild).

Von red/dpa

US-Präsident Donald Trump ist angesichts des öffentlichen Zerwürfnisses mit Elon Musk „nicht besonders“ interessiert an einem Gespräch mit dem Tech-Milliardär. Das sagte der Präsident in einem Telefon-Interview des US-Fernsehsenders ABC, wie dieser meldete. 

Auf die Frage nach Berichten über ein angeblich für Freitag anberaumtes Telefonat mit Musk entgegnete Trump demnach: „Sie meinen den Mann, der seinen Verstand verloren hat?“ Er sei „nicht besonders“ daran interessiert, jetzt mit dem Tesla-Chef zu sprechen. Musk wolle zwar mit ihm reden, behauptete Trump, aber er sei nicht bereit dazu.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.epstein-files-spacex-und-co-trump-vs-musk-wenn-macht-egos-und-tweets-kollidieren.a60facb1-937a-4613-a48a-64940e10dfde.html 

Trump: „Musk ist verrückt geworden“

Musk und Trump liefern sich nach einer monatelangen, ungewöhnlich engen Zusammenarbeit inzwischen eine offene Schlammschlacht. Entzündet hat sich der Streit an einem von Trump vorangetriebenen Steuergesetz, gegen das sich Musk stellt. 

Der Präsident gab am Donnerstag jede Zurückhaltung gegenüber Musks tagelanger Kritik auf und schrieb, Musk sei „verrückt geworden“. Der reichste Mann der Welt verbreitete daraufhin auf seiner Plattform X etliche Posts mit heftigen Angriffen auf Trump, auf die der US-Präsident gleichermaßen schnippisch reagierte.

Zum Artikel

Erstellt:
6. Juni 2025, 15:30 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Suchtfaktor von Social Media

Eine kleine Revolution

Facebook und Co. bezahlen in den USA, um einem Prozess zu süchtigmachenden Social Media zu entgehen. Indirekt erkennen die Plattformbetreiber eine Haftung an. Was bedeutet das für Europa?

Zuwachs bei rechtsradikalen Gruppen

Trotz Verbot: Rechtsextreme „Artgemeinschaft“ agiert weiter

Die „Artgemeinschaft“ wurde 2023 bundesweit verboten, trotzdem soll der Verein von mehreren Menschen aufrechterhalten worden sein. Im Zuge von Ermittlungen gibt es nun mehrere Durchsuchungen.