Luftwaffenstützpunkt in UK

Trump zu Vorfall an Militärbasis: Wollten „großen Schaden“

Alarm außerhalb eines britischen Luftwaffenstützpunkts, den die US-Luftwaffe nutzt: Fünf Männer stehen im Verdacht, einen Terroranschlag vorbereitet zu haben. Nun äußert sich der US-Präsident.

Personal der US-Luftwaffe arbeiten auf der RAF Fairford. Auf der britischen Luftwaffenbasis Fairford waren US-Langstreckenbomber gelandet.

© Alastair Grant/AP/dpa

Personal der US-Luftwaffe arbeiten auf der RAF Fairford. Auf der britischen Luftwaffenbasis Fairford waren US-Langstreckenbomber gelandet.

Die Männer, die außerhalb des von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkts RAF Fairford festgenommen wurden, wollten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump „großen Schaden“ anrichten. Die Festnahme sei großartig gewesen, sagte Trump vor Reportern in Chicago. Der US-Präsident lobte dabei auch die Zusammenarbeit mit Großbritannien. „Wir hatten sie schon lange im Blick und haben sie geschnappt“, sagte er über die Verdächtigen. 

Gegen die fünf festgenommenen Männer besteht laut der Nachrichtenagentur PA Terrorverdacht. Sie werden demnach der Vorbereitung eines terroristischen Anschlags verdächtigt. Außerdem wird gegen die Männer wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt. 

Sie waren festgenommen worden, nachdem der Polizei in der Nacht zum Sonntag drei verdächtige Fahrzeuge aufgefallen waren, die in Richtung des Luftwaffenstützpunkts unterwegs waren. Die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst nicht bekannt.

Erst im März hatten die US-Streitkräfte Langstreckenbomber an die RAF-Basis Fairford verlegt. Das Verteidigungsministerium in London hatte in dem Zusammenhang bestätigt, dass die USA britische Stützpunkte für „spezifische Verteidigungsoperationen“ im Iran-Krieg nutzten. Die US-Nutzung war zu Beginn des Krieges hitzig diskutiert worden.

US-Präsident Donald Trump spricht in Washington auf dem Südrasen des Weißen Hauses mit Reportern, bevor er an Bord von „Marine One“ geht.

© Allison Robbert/FR172296 AP/dpa

US-Präsident Donald Trump spricht in Washington auf dem Südrasen des Weißen Hauses mit Reportern, bevor er an Bord von „Marine One“ geht.

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27. September 2026, 19:54 Uhr

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