Volleyball Regionalliga
TSF Ditzingen nehmen die Geschenke des Gegners nicht an
Die Regionalliga-Volleyballerinnen unterliegen beim SV Fellbach mit 1:3, wo sie mit nur sieben Spielerinnen antreten – dabei wäre es gut möglich gewesen, einen oder gar zwei Punkte mitzunehmen.
© Andreas Gorr
Lisa Köck (re.) war wertvollste Spielerin der TSF Ditzingen in der Partie gegen den SV Fellbach.
Von Jürgen Kemmner
Die TSF Ditzingen haben das Volleyball-Derby in der Regionalliga beim SV Fellbach mit 1:3 (25:27, 23:25, 31:29, 20:25) verloren. „Bei uns hat vieles nicht gepasst“, sagte Libera Madeleine Steinbock, „aber der Gegner wäre mit einer normalen Leistung zu schlagen gewesen.“ Ein Nachteil der TSF war, dass sie lediglich mit sieben Spielerinnen (inklusive Libera) angereist waren, da drei verhindert gewesen sind – so hatte Trainer Lothar Benz keine Optionen, durch Wechsel das Spiel zu beeinflussen. Dennoch entwickelte sich eine enge Begegnung, da beide Mannschaften ziemlich labil auftraten und Fehler hier wie jenseits des Netzes das Spiel prägten. „Wir waren leider nicht in der Lage“, ärgerte sich Steinbock, „die Geschenke der Fellbacherinnen anzunehmen.“
Den Gastgeberinnen gelang dies häufiger, so führten sie 2:0. Im dritten Durchgang hatten die TSF nach einem Mammutsatz von 35 Minuten mit 31:29 das bessere Ende für sich – doch es reichte nicht für eine Wende, sodass der SV nach 128 Spielminuten den Matchball verwandelte. „Es war ein mentalen Problem, warum wir nicht in den Spielfluss gekommen sind“, sagte die TSF-Libera, „und so ohne Punkte geblieben sind.“
