Israelische Angriff

Unicef beklagt Tötung zweier Mitarbeiter durch Israel in Gaza

In Gaza gilt seit Oktober eine Waffenrufe - eigentlich. Denn auch so kommt es immer wieder zu Angriffen mit Todesopfern. Nun soll es zwei Unicef-Mitarbeiter getroffen haben.

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef wirft Israel die Tötung zweier seiner Mitarbeiter in Gaza vor (Archivfoto).

© IMAGO/Xinhua/IMAGO/Ahmed Gomaa

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef wirft Israel die Tötung zweier seiner Mitarbeiter in Gaza vor (Archivfoto).

Von red/KNA

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef wirft Israel die Tötung zweier seiner Mitarbeiter in Gaza vor. Die beiden Lkw-Fahrer sollen am Freitagmorgen bei einem Wasserauffüllpunkt im Norden der Stadt durch einen israelischen Angriff getötet worden sein, wie Unicef in New York mitteilte. Die beiden Getöteten versorgten demnach im Auftrag des Kinderhilfswerks Familien in Gaza mit Wasser.

Formal gilt seit Oktober eine Waffenruhe in Gaza. Dennoch kommt es immer wieder zu israelischen Angriffen. Die Armee begründet das mit Provokationen der Hamas, deren Entwaffnung Israel als wichtige Voraussetzung für eine dauerhafte Waffenruhe nennt.

Unicef ruft Israel auf, den Vorfall umfassend aufzuklären. "Der Schutz von Zivilisten und derer, die lebensrettende Unterstützung verteilen, ist eine Verpflichtung im Rahmen des internationalen Völkerrechts", betonte die Organisation. "Humanitäre Helfer, wichtige Versorger und die zivile Infrastruktur, wie die Wasserversorgung, dürfen niemals Ziele von Angriffen werden."

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Erstellt:
18. April 2026, 15:22 Uhr

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