Iran-Krieg

Irans Militär bezeichnet Seeblockade als "Akt der Piraterie"

Nach zunächst gescheiterten Verhandlungen mit der iranischen Führung kündigt US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade an. Das Militär der Islamischen Republik reagiert.

"Die Sicherheit der Häfen im Persischen Golf und im Golf von Oman ist entweder für alle oder für niemanden", sagt ein Sprecher der iranischen Militärführung.

© Altaf Qadri/AP/dpa

"Die Sicherheit der Häfen im Persischen Golf und im Golf von Oman ist entweder für alle oder für niemanden", sagt ein Sprecher der iranischen Militärführung.

Von dpa

Teheran - Irans Streitkräfte haben die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade in der Straße von Hormus als "Akt der Piraterie" bezeichnet. Einschränkungen für den Schiffsverkehr in internationalen Gewässern seien eine illegale Maßnahme, sagte ein Sprecher der iranischen Militärführung laut der Nachrichtenagentur Tasnim. "Die Sicherheit der Häfen im Persischen Golf und im Golf von Oman ist entweder für alle oder für niemanden", sagte der Sprecher weiter.

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus durch das US-Militär soll an diesem Montag beginnen. Ab 10.00 Uhr US-Ostküstenzeit (16.00 Uhr MESZ) werde der Seeverkehr für Schiffe blockiert, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, kündigte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) an.

Nach den vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad hatte Trump am Sonntag die Seeblockade angekündigt, zunächst aber noch keinen genauen Beginn genannt. Trump will mit der Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öleinnahmen abschneiden.

Trump ist es "egal", ob der Iran an den Verhandlungstisch zurückkehrt.

© Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Trump ist es "egal", ob der Iran an den Verhandlungstisch zurückkehrt.

Irans Parlamentspräsident Ghalibaf reagiert auf Trumps Hormus-Blockade mit Spott. (Archivbild)

© Hamed Malekpour/Khane Melat/dpa

Irans Parlamentspräsident Ghalibaf reagiert auf Trumps Hormus-Blockade mit Spott. (Archivbild)

Irans Revolutionsgarden stellen laut Experten weiter eine Bedrohung dar. (Archivbild)

© Vahid Salemi/AP/dpa

Irans Revolutionsgarden stellen laut Experten weiter eine Bedrohung dar. (Archivbild)

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Erstellt:
13. April 2026, 05:56 Uhr
Aktualisiert:
13. April 2026, 09:33 Uhr

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