„Amokfahrt“ in Leipzig

Verdächtiger Autofahrer ist 33-jähriger Deutscher

Bei einem Vorfall mit einem Auto in der Leipziger Innenstadt sind am Montagnachmittag zwei Menschen getötet worden. Der Fahrer des Wagen war offenbar ein 33-jähriger Deutscher.

Der Fahrer befindet sich aktuell in polizeilichem Gewahrsam.

© AFP/JENS SCHLUETER

Der Fahrer befindet sich aktuell in polizeilichem Gewahrsam.

Von red/AFP

Bei dem nach dem tödlichen Zwischenfall mit einem Auto in Leipzig festgenommenen Fahrer handelt es sich um einen 33-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit aus der sächsischen Stadt. Der Mann sei von Einsatzkräften noch in seinem Fahrzeug widerstandslos festgenommen worden, teilte die Polizei in der sächsischen Stadt am Montagabend mit. Er befinde sich in Polizeigewahrsam.

Bei dem Mann handelt es sich nach Angaben von Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) um einen mutmaßlichen „Amoktäter“. Aktuell gingen die Einsatzkräfte davon aus, dass die Stadt Leipzig „sicher“ sei, sagte er in Leipzig vor Journalisten bei einem gemeinsamen Pressestatement der Ermittler und der Stadtverwaltung. Eine Amokfahrt sei „hochwahrscheinlich“.

Es gebe aktuell „keine Anhaltspunkte für einen weiteren Tatbeteiligten“, betonte auch eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft bei dem gemeinsamen Auftritt mit Schuster. Ebensowenig gebe es Hinweise auf weitere Beteiligte. Ermittlungen liefen zunächst wegen des Verdachts des zweifachen Mordes und mindestens zweifachen versuchten Mordes. Weitere Einzelheiten lägen zunächst nicht vor, die Ermittlungen liefen derzeit.

Zum Artikel

Erstellt:
4. Mai 2026, 20:00 Uhr
Aktualisiert:
4. Mai 2026, 20:04 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Klettersteig in den Dolomiten

Deutscher stirbt nach 80-Meter-Absturz

Ein 43-jähriger Deutscher kommt bei einem Absturz in den Dolomiten ums Leben. Noch ist unklar, wie es zu dem Unglück am Klettersteig kam.

YouTube-Star

JP Kraemer: Unternehmen öffnen wieder

Trotz der Ermittlungen gegen Jean Pierre Kraemer öffnen seine Unternehmen wieder. Die Entscheidung fiel nach intensiven Gesprächen zwischen Mitarbeitern, Management und Kraemer.

160 Kilometer Verfolgungsjagd

Deutscher Raser wegen Mordversuchs in Österreich verurteilt

Der Mann aus Hessen schlängelte sich durch einen Stau, ignorierte eine Straßensperre und raste auf einen Straßenarbeiter zu. Das war aber erst der Beginn seiner spektakulären Fahrt durch Österreich.