Fall Yosef in Dormagen

Verdächtiges Kind war Mitschüler

Nach dem gewaltsamen Tod des 14-jährigen Yosef in Dormagen bestätigt die Polizei: Der tatverdächtige Zwölfjährige war Mitschüler des Opfers.

Große Trauer um Yosef in Dormagen.

© dpa/Federico Gambarini

Große Trauer um Yosef in Dormagen.

Von red/dpa

Der Junge (12), der den 14-jährigen Yosef in Dormagen getötet haben soll, war sein Mitschüler. Das hat die Polizei in Neuss auf Anfrage bestätigt. Vertreter der Bezirksregierung hätten dies der Schulleitung mitgeteilt. Die „Rheinische Post“ hatte zuvor berichtet.

Am Freitag hatte die Polizei bekanntgegeben, dass das Verbrechen aufgeklärt werden konnte und ein Kind den 14-Jährigen getötet haben soll. Der strafunmündige deutsche Junge befindet sich in der Obhut des Jugendamtes.

Trauerfeier mit rund 800 Menschen

Die Leiche des 14-Jährigen war Ende Januar an einem See in Dormagen von einem Spaziergänger gefunden worden. Die Obduktion hatte ergeben, dass der Junge an Stich- und Schnittverletzungen starb. Dormagen liegt zwischen Köln und Düsseldorf.

Am Freitag hatten an der Trauerfeier für den Jungen rund 800 Menschen teilgenommen. Am Wochenende zuvor hatten rund 2.000 Menschen an einem Trauerzug für den Flüchtlingsjungen aus Eritrea teilgenommen. Ein Psychologen-Team kümmert sich um Schüler und Lehrer der betroffenen Schule.

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Erstellt:
10. Februar 2026, 16:56 Uhr

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