VfB Stuttgart
Vereinsrekord für Demirovic - jetzt jagt er einen Weltstar
Stuttgarts Stürmer trifft in der Champions League, ist nun alleiniger Rekordhalter beim VfB Stuttgart – und liefert sich ein Rennen mit den ganz Großen.
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Vereinsrekord für Ermedin Demirovic.
Von Philipp Maisel
Die 90. Minute in Bratislava war eine besondere für Ermedin Demirovic. Er verwertete die perfekt temporierte, passgenaue Flanke von Lorenz Assignon zum 3:0, dem endgültigen Deckel auf der Partie des VfB Stuttgart bei Slovan Bratislava. Und bestätigte so wieder einmal, was Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nicht müde wird zu betonen: „Medo ist einer, der immer die Gier hat, sein Tor zu machen. Auch wenn er nur von der Bank kommt.“ Gerade einmal zehn Minuten benötigte er auf dem Kartoffelacker in der Donaustadt dafür. Mit dem Tor einher geht ein Vereinsrekord, den Demirovic dadurch aufstellte. Bisher hielten ihn er selbst, Mario Gomez und Kevin Kuranyi gemeinsam. Nämlich den der meisten Tore in der Champions League für den VfB Stuttgart – es waren jeweils deren drei. Nun ist es der Bosnier, der den Rekord ganz alleine hält mit vier Treffern.
Gut möglich, dass in den noch folgenden mindestens sechs Spielen in dieser Kampagne noch weitere Treffer dazukommen. Schon am kommenden Dienstagaband hat er gegen Athletico Madrid die Gelegenheit dazu. Dann empfängt der VfB ab 21 Uhr die stolzen Madrilenen am 3. Spieltag der Champions League.
Dies dürfte Demirovic auch helfen, im Rennen mit den ganz großen weiter oben mitzuhalten. Aktuell ist Demirovic Topscorer der Champions League – gemeinsam mit Weltstar Erling Haaland von Manchester City und Nicolo Tresoldi von Club Brügge. Mit dem deutschen U21-Nationalspieler kommt es am 19. Januar dann in Stuttgart zum direkten Duell. Denn am vorletzten Spieltag der Ligaphase gastiert Brügge in Stuttgart.
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Vor dem Anpfiff präsentierten die Fans von Slovan Bratislava auf ihrer Tribüne eine Choreografie mit einem riesigen Schriftzug ihres Vereins.
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Auch VfB-Fans waren nach Bratislava gereist, um ihre Mannschaft im Gästeblock lautstark zu unterstützen.
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Die VfB-Spieler gemeinsam mit den Einlaufkindern vor dem Anpfiff.
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VfB-Abwehrspieler Ramon Hendriks stellt sich im Zweikampf Slovan Bratislavas Tigran Barseghyan entgegen.
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VfB-Mittelfeldspieler Grischa Prömel steigt zum Kopfball hoch, ein Tor bleibt jedoch aus.
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VfB-Offensivspieler Bilal El Khannouss vergab in der 17. Minute die erste große Chance für Stuttgart.
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Slovan-Torhüter Dominik Takáč wehrt einen Ball des VfB ab.
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Lange musste der VfB auf den nächsten Angriff nicht warten: In der 29. Minute traf Deniz Undav zur Führung …
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... und ließ sich von seinen Teamkollegen feiern.
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Josha Vagnoman (l.) jubelte gemeinsam mit dem Torschützen Deniz Undav (M.) über die Führung des VfB.
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VfB-Verteidiger Jeff Chabot kämpft mit Slovan-Stürmer Andraž Šporar um den Ball.
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In der 34. Minute war es dann Josha Vagnoman, der mit einem wuchtigen Schuss kurz davorstand, den Vorsprung des VfB auszubauen – jedoch nur die Latte traf.
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VfB-Offensivspieler Chris Führich mit Slovan-Verteidiger César Blackman im Zweikampf um den Ball.
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VfB-Keeper Fabian Bredlow hatte an diesem Abend deutlich weniger zu tun als sein slowakischer Gegenpart Dominik Takáč.
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Slovan-Verteidiger Sandro Cruz sorgte mit einem Eigentor für das 2:0 des VfB Stuttgart.
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In der 90. Minute machte schließlich Ermedin Demirović (r.) mit seinem Treffer zum 3:0 endgültig den Deckel drauf...
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... und machte einen Freudensprung.
