Marius Borg Høiby

Verteidiger: Prozess war große Belastung für Sohn von Mette-Marit

Extrem intime Details, ein riesiger Medienrummel und eine berühmte Familie: Die vergangenen Prozess-Wochen hätten Marius Borg Høiby sehr mitgenommen, sagt dessen Verteidiger.

Marius Borg Høiby mit seiner Mutter, der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (Archivbild)

© Vegard Wivestad Grott/NTB SCANPI/Vegard Wivestad Grott

Marius Borg Høiby mit seiner Mutter, der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (Archivbild)

Von red/dpa

Am letzten Tag des Prozesses gegen den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit hat dessen Verteidiger den massiven Medienrummel als große Belastung für seinen Mandanten beschrieben. 

Die Zugehörigkeit zur Königsfamilie habe es für Marius Borg Høiby nicht leichter gemacht, sagte Anwalt Petar Sekulic laut der Zeitung „Verdens Gang“ am Donnerstag im Gericht - auch, „weil er seine Familie so sehr liebt und es ihn wirklich quält, was sie in dieser Angelegenheit durchmachen musste“.

Die Staatsanwaltschaft hatte am Mittwoch sieben Jahre und sieben Monate Haft für Høiby gefordert. Am Donnerstag stand das Plädoyer der Verteidiger an. Der 29-jährige Norweger ist in 40 Punkten angeklagt, unter anderem wegen vier Fällen von Vergewaltigung nach norwegischem Recht.

Zum Artikel

Erstellt:
19. März 2026, 10:46 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Klettersteig in den Dolomiten

Deutscher stirbt nach 80-Meter-Absturz

Ein 43-jähriger Deutscher kommt bei einem Absturz in den Dolomiten ums Leben. Noch ist unklar, wie es zu dem Unglück am Klettersteig kam.

YouTube-Star

JP Kraemer: Unternehmen öffnen wieder

Trotz der Ermittlungen gegen Jean Pierre Kraemer öffnen seine Unternehmen wieder. Die Entscheidung fiel nach intensiven Gesprächen zwischen Mitarbeitern, Management und Kraemer.

160 Kilometer Verfolgungsjagd

Deutscher Raser wegen Mordversuchs in Österreich verurteilt

Der Mann aus Hessen schlängelte sich durch einen Stau, ignorierte eine Straßensperre und raste auf einen Straßenarbeiter zu. Das war aber erst der Beginn seiner spektakulären Fahrt durch Österreich.