Insel Sumatra in Indonesien

Vulkan spuckt 3.500 Meter hohe Aschewolke

Eine kilometerhohe Aschewolke türmt sich über dem Vulkan auf: Erst seit 15 Jahren ist der Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatrawieder wieder aktiv - davor hatte er lange geschlafen.

Vulkan in Indonesien: Die Aschesäule war dreieinhalb Kilometer hoch.

© Geological Ageny Indonesia/dpa

Vulkan in Indonesien: Die Aschesäule war dreieinhalb Kilometer hoch.

Der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra ist ausgebrochen und hat eine rund 3.500 Meter hohe Aschewolke in den Himmel gespuckt. Der Ausbruch dauerte mindestens eine Stunde, wie die indonesische Vulkanologiebehörde PVMBG mitteilte. Berichte über Verletzte oder Tote lagen zunächst nicht vor.

Für den 2.460 Meter hohen Feuerberg gilt derzeit die zweite von vier Warnstufen. Die Behörden riefen Dorfbewohner, Besucher und Touristen auf, das Gebiet rund um den Vulkan zu meiden. Für den Gipfel gilt eine drei Kilometer weite Sperrzone, an der Südostflanke sind es bis zu viereinhalb Kilometer.

Der Sinabung gehört zu den aktivsten Vulkanen Indonesiens. Er liegt in der Karo-Hochebene, etwa 50 Kilometer südwestlich der Großstadt Medan. Nach Jahrhunderten weitgehender Ruhe war er 2010 wieder aktiv geworden. Bei einem schweren Ausbruch im Jahr 2014 kamen mindestens 16 Menschen ums Leben. Auch in den folgenden Jahren mussten Anwohner wegen Ausbrüchen und Aschewolken wiederholt ihre Häuser verlassen.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer Zone besonders intensiver vulkanischer und seismischer Aktivität. In dem Inselstaat gibt es etwa 130 aktive Vulkane - mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Der Sinabung auf Sumatra zählt zu den aktivsten Vulkanen Indonesiens.

© Handout / Berlin/Geological Ageny Indonesia/dpa

Der Sinabung auf Sumatra zählt zu den aktivsten Vulkanen Indonesiens.

Zum Artikel

Erstellt:
31. August 2026, 09:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!
Bei einer Veranstaltung im schweizerischen Schachen sind in der Nacht zum Sonntag Schüsse gefallen.

Tödliche Schüsse auf Technofestival

Deutsche unter Verletzten des Schweizer Raves

Am Ende eines Technofestivals in der Schweiz fallen mehrere Schüsse. Eine junge Italienerin stirbt. Unter den fünf Verletzten ist auch eine Deutsche. Der oder die Täter sind weiter flüchtig.

Insel Sumatra in Indonesien

Vulkan spuckt 3.500 Meter hohe Aschewolke

Eine kilometerhohe Aschewolke türmt sich über dem Vulkan auf: Erst seit 15 Jahren ist der Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatrawieder wieder aktiv - davor hatte er lange geschlafen.