Datendiebstahl

Warum Berlin dieses Mal (wahrscheinlich) richtig liegt

Der Staat sollte sich nicht erpressen lassen. Wie hoch die Kosten dieser Einstellung sind, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

Die Berliner Verwaltung wurde Opfer eines Hackerangriffs. Weil sich der Senat weigerte, auf die Geldforderungen einzugehen, finden sich nun Millionen von Daten im Internet.

© Philip Dulian/dpa

Die Berliner Verwaltung wurde Opfer eines Hackerangriffs. Weil sich der Senat weigerte, auf die Geldforderungen einzugehen, finden sich nun Millionen von Daten im Internet.

Von Guido Bohsem Vom ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt stammt der Leitsatz, der Staat solle nicht mit Terroristen verhandeln, sich nicht erpressen lassen. Insofern hat der Berliner Senat alles richtig gemacht, als er sich weigerte, der kriminellen Hackergruppe Rhysida die Summe von etwa zwei Millionen Euro zu zahlen. In der Konsequenz hat Rhysida jetzt etwa 1,44 Millionen Daten aus der Berl...

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Erstellt:
6. September 2026, 15:00 Uhr

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