Arzneimittel

Was ist der Unterschied zwischen Ibuflam und Ibuprofen?

Für die symptomatische Behandlung von Entzündungsschmerzen ist der rezeptfreie Wirkstoff Ibuprofen meist die erste Wahl. Aber was ist der Unterschied zu Ibuflam?

Erfahren Sie, was der Unterschied zwischen Ibuflam und Ibuprofen ist. Alles Wichtige im Überblick.

© Mr Doomits / Shutterstock.com

Erfahren Sie, was der Unterschied zwischen Ibuflam und Ibuprofen ist. Alles Wichtige im Überblick.

Von Matthias Kemter

Ibuprofen ist ein Wirkstoff der nichtsteroidalen Antirheumatika (kurz NSAR). Angewendet wird er zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Fieber. Ibuprofen wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als unentbehrliches Arzneimittel eingestuft und zählt in Deutschland neben Paracetamol und Acetylsalicylsäure zu den häufigsten Analgetika.

Was ist Ibuflam?

Da seit dem Jahr 1985 das Patent von Ibuprofen abgelaufen ist, sind seither neben dem Originalpräparat „Brufen“ auch zahlreiche Generika auf dem Markt erhältlich. Eines dieser Generika ist Ibuflam (1), welches den Wirkstoff Ibuprofen enthält. Ibuflam und Ibuprofen sind prinzipiell also dasselbe bzw. können synonym benutzt werden. Bei Tabletten werden Wirkstoff und sogenannte "sonstige Bestandteile" unterschieden. Obwohl Ibuprofen als Wirkstoff in allen Ibuprofen-Generika vorhanden ist, können sich die sogenannten "sonstigen Bestandteile", die meist als Wirkstofftäger/Binder dienen und somit auch die Bioverfügbarkeit beeinflussen, je nach Hersteller unterscheiden (2).

Wie schnell wirkt Ibuprofen?

In Form von Tabletten eingenommen wirkt Ibuprofen nach etwa 20 bis 30 Minuten (2). Den vollen Effekt entfalten die Tabletten aber in der Regel erst nach etwa 1 bis 2 Stunden. Eine weitere leichte verzögerte Wirkung kann bei einem vollen Magen eintreten, was allerdings auch das Risiko von Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt reduziert. Am schnellsten wirkt Ibuprofen als Zäpfchen. Dann tritt eine erste Wirkung bereits nach etwa 15 Minuten ein. Die volle Wirkung entfaltet sich dann nach etwa 45 Minuten.

Zum Artikel

Erstellt:
27. Januar 2025, 14:04 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Profane Gründe statt paranormaler Geister

Spukt es? Warum wir uns in alten Häusern gruseln

<p eom-name="p" eom-tag-name="p">Unheimliche Stimmung in alten Häusern hat weniger mit Fantasie als mit Physik zu tun. Forschern zufolge kann Infraschall aus alten Heizungsrohren oder Lüftungen Stressreaktionen auslösen. Das könnte erklären, warum wir uns in dunklen Kellern und Fluren so oft gruseln.</p>

Mehr als nur ein Wachmacher

Morgenkaffee geht mit geringerem Sterberisiko einher

Nicht nur die Menge scheint zu zählen, sondern auch die Uhrzeit: Bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Nieren-Stoffwechsel-Syndrom ist Kaffee laut einer neuen Studie vor allem am Morgen mit einem geringeren Sterberisiko verbunden.

Planetarische Grenzen überschritten

Auf der Intensivstation: So krank ist die Erde durch den Menschen

Notfallpatient Erde: Übertriebe Panikmache? Nein! Sieben von neun Belastungsgrenzen des Planeten sind nach Angaben eines neuen Klimareports überschritten.