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Willy-Brandt-Medaille für Friedhart Hübler

Der langjährige Vorsitzende der SPD Oberes Murrtal wird für sein Engagement beim Ortsverein ausgezeichnet.

Auszeichnung in Zeiten von Abstand und Mund-Nasen-Schutz: Friedhart Hübler (Mitte) hat von Ortsvereinsvorsitzender Ines Preuß im Beisein von Abgeordnetem Christian Lange die Willy-Brandt-Medaille und eine Urkunde erhalten. Foto: privat

Auszeichnung in Zeiten von Abstand und Mund-Nasen-Schutz: Friedhart Hübler (Mitte) hat von Ortsvereinsvorsitzender Ines Preuß im Beisein von Abgeordnetem Christian Lange die Willy-Brandt-Medaille und eine Urkunde erhalten. Foto: privat

MURRHARDT (pm). Viele Jahre stand Friedhart Hübler der SPD Oberes Murrtal vor. So führte er den Murrhardter Ortsverein in Zeiten etlicher Wahlkämpfe, organisierte diverse Vorträge und Diskussionen, plante und führte auch einige Reisen zu politisch bedeutsamen Zielen durch, erinnert die SPD Oberes Murrtal an seine Verdienste. Besonders die neuen Bundesländer mit den Sehenswürdigkeiten, die vor dem Mauerfall nur beschränkt oder gar nicht zugänglich waren, standen in seinem Fokus. Aber auch Berlin bildete einen Schwerpunkt der Exkursionen, wo deutsche Geschichte wie unter einem Brennglas studiert werden kann. Für seine geleistete Arbeit überreichte ihm die jetzige Vorsitzende des Ortsvereins, Ines Preuß, die Willy-Brandt-Medaille und eine Dankesurkunde als besondere Auszeichnung im Beisein von Christian Lange. Zuvor hatte der scheidende Bundestagsabgeordnete über seine Arbeit in Berlin berichtet und mit den Besuchern des Treffens lebhaft diskutiert. So freute er sich über das Zustandekommen des Lobbyregisters, zeigte aber auch die Lücken auf, die das vorliegende Gesetz noch aufweist, berichtet der Ortsverein. Auch in Bezug auf die weitere Entwicklung des Individualverkehrs bestand Redebedarf, denn nicht jeder sah die Festlegung auf die E-Mobilität als die richtige Entscheidung an. Die Politik habe mit der Ablehnung einer Abwrackprämie und der Förderung von Forschungsaufträgen durchaus in den Entscheidungsprozess mit eingegriffen, wenn auch der Weltmarkt und die Konkurrenz aus Fernost den Weg in die Zukunft mehr oder weniger diktiere. Während die Besucher der SPD-Veranstaltung an den globalen Entwicklungen nicht mitwirken könnten, so sei dies für jeden Einzelnen vor Ort möglich. So berichtete Friedhart Hübler, wie sehr er bei einer Tagung in Bad Boll vom Charisma Erhard Epplers beeindruckt war und danach nicht nur selbst in die Partei eintrat, sondern auch weitere Personen dazu bewegen konnte. Auch die ehemalige Stadträtin Gudrun Gruber dankte ihm für seinen Einsatz und überreichte ihm als Symbol eine Rose.

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Erstellt:
22. Oktober 2020, 06:00 Uhr

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