Nach Hantavirus-Ausbruch

Zwei „Hondius“-Passagiere in Singapur in Quarantäne

Drei Passagiere der „Hondius“ waren an den Folgen des Virusausbruchs gestorben, darunter eine Deutsche.

Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ brach das Virus aus.

© Misper Apawu/AP/dpa

Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ brach das Virus aus.

Von AFP

Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ sind zwei Passagiere aus Singapur bei ihrer Rückkehr in den Stadtstaat in Quarantäne genommen worden.

Sie würden nun in einem Zentrum für Infektionskrankheiten auf das Virus getestet, teilten die Gesundheitsbehörden am Donnerstag mit. Die Testergebnisse stünden noch aus.

Einer der beiden isolierten Menschen habe eine „laufende Nase“, sei ansonsten aber „wohlauf“, hieß es weiter. Der andere Mensch sei symptomfrei. „Das Risiko für die Öffentlichkeit in Singapur ist derzeit gering“, erklärten die Behörden.

Drei Passagiere der „Hondius“ waren an den Folgen des Virusausbruchs gestorben, darunter eine Deutsche. Zwei Besatzungsmitglieder mit Symptomen wurden in die Niederlande evakuiert, eine Kontaktperson ohne Symptome in die Uniklinik Düsseldorf.

In den Niederlanden wird außerdem eine Flugbegleiterin auf das Virus untersucht, die Kontakt mit einer mutmaßlich infizierten Passagierin hatte. Zwei Briten, die an Bord der „Hondius“ gewesen waren, wurden nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien von den Behörden angewiesen, sich in Quarantäne zu begeben.

Das Kreuzfahrtschiff hatte zuletzt tagelang vor Kap Verde vor der Westküste Afrikas vor Anker gelegen. Nach der Evakuierungsaktion nahm das Schiff am Mittwoch Kurs auf die Kanareninsel Teneriffa.

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Erstellt:
7. Mai 2026, 13:58 Uhr

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