Moskau

Altkanzler Schröder bei Putin-Geburtstag

Schon lange steht Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder wegen seiner Russlandbeziehungen in der Kritik. Nach einem neuen Job in Russland erhält er bei einer Reise in Moskau noch eine besondere Einladung.

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (r, SPD) hat nach Angaben des Kreml an der Geburtstagsfeier des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau teilgenommen (Archivfoto).

© Alexei Druzhinin/POOL SPUTNIK KREMLIN/AP/dpa

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (r, SPD) hat nach Angaben des Kreml an der Geburtstagsfeier des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau teilgenommen (Archivfoto).

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat nach Angaben des Kreml an der Geburtstagsfeier des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau teilgenommen. Putin habe am Mittwochmorgen aus den Medien von der Anwesenheit Schröders in der russischen Hauptstadt erfahren, teilte der Kreml bei Telegram mit. „Der Präsident lud seinen alten Freund zu sich nach Hause ein“, hieß es weiter. Schröder sei bei Putin gewesen, als der Kremlchef am Mittwoch seinen 74. Geburtstag feierte.

Altkanzler Schröder war nach seiner Benennung in den Aufsichtsrat der russischen Handelskette Hyperglobus nach Moskau gereist. 

Schröder war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler. Der 82-Jährige ist mit Kremlchef Wladimir Putin eng befreundet und steht unter anderem wegen dieser engen Verbindung und seines Engagements für russische Energieunternehmen seit Jahren in der Kritik. Auch seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat sich Schröder wiederholt mit Putin getroffen.

Zum Artikel

Erstellt:
8. Oktober 2026, 22:12 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Kein Friedennobelpreis für Donald Trump

Der US-Präsident geht wieder leer aus und ist „not amused“

Dass er ihn verdient hat, steht für Donald Trump außer Frage. Und dennoch ist die höchste Friedensauszeichnung auf dem Planeten wieder nicht ihm, dem „Friedenspräsidenten“, dargeboten worden. Der US-Präsident wittert dahinter Kalkül und macht aus seinem Ärger kein Geheimnis.

DIe USA haben Sanktionen gegen den Internationaler Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag (Foto) verhängt.

Washington/Den Haag

USA verhängen Sanktionen gegen Weltstrafgericht

Schon lange hat US-Präsident Trump den Internationalen Strafgerichtshof im Visier. Nun verhängt er weitere Sanktionen – nur wenige Stunden nach der Verleihung des Nobelpreises an eine Ex-Richterin.

Pillay in Nürnberg

„Teile den Preis mit Trump, wenn ihr noch länger klatscht“

Standing Ovations – und eine freche Spitze gegen Donald Trump: Die neue  Friedensnobelpreisträgerin Navanethem Pillay „droht“ dem deutschen Publikum scherzhaft.