Grausiger Fund im Rhein

Autowrack mit Menschenknochen bei Niedrigwasser entdeckt

Ein vermutlich schon seit Jahren im Rhein liegendes Autowrack gibt Rätsel auf: Zwischen den Überbleibseln finden Ermittler menschliche Knochenreste. Was bisher bekannt ist.

Überreste eines Kleinwagens: Das Niedrigwasser im Rhein hat ein Autowrack freigelegt.

© -/Polizei Duisburg/dpa

Überreste eines Kleinwagens: Das Niedrigwasser im Rhein hat ein Autowrack freigelegt.

Der historische Tiefstand des Rheins hat ein Autowrack mit menschlichen Knochenresten zum Vorschein gebracht. Bereits Anfang August wurde das Fahrzeug von der Feuerwehr in Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis) entdeckt, wie ein Sprecher der Bonner Polizei mitteilte. Zwei Wochen später konnte das Wrack geborgen werden. Darin und in unmittelbarer Nähe fanden die Einsatzkräfte Knochenreste. Über den Fall berichtete zunächst die „Bild“-Zeitung.

Die Polizei ermittelt weiter, um die Hintergründe des Fundes aufzuklären. Bislang gebe es keine Hinweise auf einen Vermisstenfall, der mit dem Autowrack in Verbindung stehen könnte, hieß es. Nach Einschätzung des Polizeisprechers könnte das Fahrzeug seit Jahrzehnten auf dem Grund des Rheins gelegen haben. Ob die gefundenen Knochenfragmente von einer oder mehreren Personen stammen, ist noch unklar. „Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, weil es schon so lange zurückliegt“, sagte der Polizeisprecher.

Bei dem geborgenen Fiat handelt es sich vermutlich um ein Modell, das zwischen 1976 und 1984 produziert wurde.

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Erstellt:
31. August 2026, 10:10 Uhr
Aktualisiert:
31. August 2026, 10:24 Uhr

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