Brandhaus macht Feuerwehr noch mal zu schaffen

Ein Glutnest sorgt am Mittwoch in den frühen Morgenstunden für einen erneuten Einsatz.

In der Bahnhofstraße hat es in dem Haus, in dem am Montagnachmittag ein Feuer ausgebrochen war, erneut gebrannt. Die Feuerwehr löschte den Dachstuhlbrand, der sich aus einem Glutnest heraus entwickelt hat. Foto: C. Schick

In der Bahnhofstraße hat es in dem Haus, in dem am Montagnachmittag ein Feuer ausgebrochen war, erneut gebrannt. Die Feuerwehr löschte den Dachstuhlbrand, der sich aus einem Glutnest heraus entwickelt hat. Foto: C. Schick

MURRHARDT (pol/cs). Das Haus in der Murrhardter Bahnhofstraße, in dem am Montagnachmittag ein Feuer ausgebrochen ist, hat die Einsatzkräfte lange beschäftigt. Gestern berichtete die Polizei außerdem, dass die Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen gegen 4.30 Uhr wieder zu dem Gebäude wegen eines Brandalarms ausrücken musste. Nach aktuellen Erkenntnissen hat sich das Feuer aus einem Glutnest heraus entwickelt. „Das ist bei großen Bränden nicht ungewöhnlich“, sagte Polizeisprecher Robert Kreidler. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften vor Ort und konnte den Brand im Dachstuhl des Gebäudes löschen. Durch das Feuer bestand keine Gefahr für umliegende Gebäude. Das Haus in unmittelbarer Nachbarschaft war allerdings bereits am Montag bei dem Brand ebenfalls erheblich beschädigt worden.

Auf Nachfrage informierte die Polizei, dass sich gestern Kollegen der Kriminaltechnik vor Ort ein erstes Bild machen wollten. Allerdings hätten sie nur den Keller betreten können und dieser sei auch nur teilweise zugänglich, da sich dort noch erhebliche Mengen Löschwasser gesammelt haben. Das erste und zweite Obergeschoss können vor dem Hintergrund der Brandschäden nicht betreten werden, so Robert Kreidler. Insofern rechnet die Polizei damit, dass sich die Suche nach der Brandursache noch einige Zeit hinziehen wird. Erfahrungsgemäß ist sie per se nicht ganz einfach.

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Erstellt:
22. April 2021, 06:00 Uhr

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