Autozulieferer

Chinesische Luxshare hält fast 75 Prozent an Leoni

Der chinesische Elektronikkonzern hat seine Anteile an dem Traditionsunternehmen noch einmal deutlich aufgestockt.

Der traditionsreiche fränkische Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni ist zu fast 75 Prozent in chinesischer Hand. (Archivbild).

© Daniel Karmann/dpa

Der traditionsreiche fränkische Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni ist zu fast 75 Prozent in chinesischer Hand. (Archivbild).

Von dpa

Nürnberg - Der fränkische Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni ist jetzt zu fast 75 Prozent in chinesischer Hand. Die chinesische Luxshare habe ihren Anteil auf 74,9 Prozent erhöht, teilte Leoni mit. Das Traditionsunternehmen mit fast 500-jähriger Geschichte war bereits 2024 zu mehr als 50 Prozent an die Luxshare gegangen. Zudem hatte eine Luxshare-Tochter 100 Prozent der Leoni-Tochter Automotive Cable Solutions übernommen. 

25,1 Prozent der Anteile bleiben weiterhin in der Hand des österreichischen Unternehmers Stefan Pierer. Er hatte das Unternehmen 2023 nach einem Schuldenschnitt übernommen, bei dem viele Aktionäre ihr gesamtes Investment in das Unternehmen verloren hatten. 

Leoni stellt unter anderem Bordnetze und Kabelbäume für die Autoindustrie her. Weltweit sind nur wenige große Unternehmen in dieser Branche tätig - Leoni gilt als systemrelevant für die Autoindustrie.

Zum Artikel

Erstellt:
30. April 2026, 17:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Start in Stuttgart

Mercedes-Autos lenken bald selbst durch den Stadtverkehr

Als erster Hersteller bringt Mercedes-Benz Point-to-Point-Navigation nach Deutschland. Was das System kann – und warum es nicht mit autonomen Fahren verwechselt werden darf.

Vorher-Nachher

„Das kann man mit Geld nicht kaufen“ – Architekten verwandeln 50er-Jahre-Haus in ein Juwel

Statt Abriss und Neubau: Ein Paar entschied sich für die Rettung eines Einfamilienhauses von 1952. Doch beim Umbau gab es teure Überraschungen.

Umbau von Einfamilienhäusern

„Mindestens 20 Prozent zurückhalten“ – Architekt rät zu Puffer beim Hausumbau

Wer eine Bestandsimmobilie saniert, kalkuliert oft zu knapp. Ein Architekt erläutert die Notwendigkeit finanzieller Reserven und warum Zeitdruck bei Handwerkern fatale Folgen hat.