Streit um Atomprogramm

Delegationen der USA und Iran am Verhandlungsort in Genf

US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Führung ein Ultimatum gestellt. In Genf kommen nun Regierungsvertreter für eine entscheidende Gesprächsrunde zusammen.

Blick auf das Weiße Haus in Washington D.C. – die US-Regierung hatte der iranischen Führung zuletzt ein Ultimatum gestellt.

© Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa/Julia Demaree Nikhinson

Blick auf das Weiße Haus in Washington D.C. – die US-Regierung hatte der iranischen Führung zuletzt ein Ultimatum gestellt.

Von dpa

Die Delegationen aus den USA und dem Iran sind am Ort einer entscheidenden Verhandlungsrunde in Genf eingetroffen. Wie iranische Medien übereinstimmend berichteten, fuhren Konvois der US-amerikanischen und iranischen Seite auf das Gelände der Residenz des Golfstaats Oman. Der Oman ist erneut Vermittler. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna haben die Gespräche um 10.00 Uhr begonnen.

Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Am Mittwoch übermittelte der Iran einen ersten Entwurf für ein neues Abkommen.

Auch der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, ist in die Gespräche involviert. Bilder iranischer Medien zeigten ihn am Donnerstagmorgen bei einem Treffen mit dem Vermittler, Omans Außenminister Badr al-Bussaidi.

Al-Bussaidi traf sich vor den Gesprächen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff sowie Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Sie hätten „Perspektiven und Vorschläge der iranischen Seite“ und Antworten der US-Seite dazu besprochen, teilte das omanische Außenministerium mit. Al-Bussaidi sagte demnach, die Gesprächspartner seien „entschlossen“ und die Stimmung „konstruktiv“. Der Vermittler Oman sei dabei „auf beispiellose Weise offen für neue und kreative Ideen und Lösungen“.

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Erstellt:
26. Februar 2026, 11:30 Uhr

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