Ryanair widerspricht Berichten

Flug aus Frankreich hob nicht ohne Passagiere ab

Ein Vorfall am Flughafen Châlons-Vatry in Ostfrankreich hat für Verwirrung gesorgt: Zunächst wurde berichtet, ein Ryanair-Flug nach Marrakesch sei am 14. April ohne Passagiere gestartet, während 192 Reisende am Flughafen gestrandet seien.

Ein Flug von Ryanair blieb von Frankreich nach Marokko ohne Passagiere. (Symbolbild)

© vivooo/ Shutterstock

Ein Flug von Ryanair blieb von Frankreich nach Marokko ohne Passagiere. (Symbolbild)

Von Katrin Jokic

Die Airline stellt den Ablauf jedoch deutlich anders dar.

Airline: Passagiere haben Flug verpasst – nicht „zurückgelassen“

Ryanair widerspricht der Darstellung eines sogenannten „Geisterflugs“ klar. In einem Statement heißt es:„Die Behauptung, Ryanair habe Passagiere in Châlons-Vatry zurückgelassen, ist falsch. Alle Passagiere, die sich zum Zeitpunkt des Boardings am Flugsteig befanden, wurden befördert und reisten ohne Zwischenfälle weiter.“

Weiter erklärt die Fluggesellschaft, dass einige Reisende ihren Flug verpasst hätten, weil sie sich nicht rechtzeitig im Gate-Bereich befunden hätten:„Diese Passagiere verpassten ihren Flug; sie wurden nicht ‚zurückgelassen‘.“

Berichte über Probleme bei der Sicherheitskontrolle

Zuvor hatten verschiedene Medien - zunächst auch diese Zeitung - von Personalausfällen bei der Sicherheitskontrolle berichtet. Demnach sollen sich Mitarbeitende krankgemeldet haben, was zu Verzögerungen geführt habe.

Unklar bleibt, in welchem Umfang Passagiere tatsächlich von den Kontrollen betroffen waren – und ob alle Reisenden rechtzeitig zum Boarding gelangen konnten.

Kein leerer Flug nach Darstellung der Airline

Die ursprünglich verbreitete Darstellung, das Flugzeug sei komplett leer gestartet, wird durch das Ryanair-Statement damit relativiert. Nach Angaben der Airline fand der Boarding-Prozess regulär statt, und anwesende Passagiere wurden befördert.

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Erstellt:
20. April 2026, 15:40 Uhr
Aktualisiert:
22. April 2026, 13:37 Uhr

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