Nach Angriffen auf den Flughafen in Riad

Lufthansa setzt Flüge in die saudi-arabische Hauptstadt aus

Nach Angriffen auf den Flughafen in Riad streicht die Lufthansa alle Verbindungen dorthin. Die Huthi-Miliz droht mit weiteren Attacken auf saudische Ziele.

Maschinen der Lufthansa stehen auf dem Frankfurter Flughafen. (zu dpa: «Lufthansa setzt Flüge nach Riad vorübergehend aus»)

© Boris Roessler/dpa

Maschinen der Lufthansa stehen auf dem Frankfurter Flughafen. (zu dpa: «Lufthansa setzt Flüge nach Riad vorübergehend aus»)

Von dpa

Die Airlines der Lufthansa Group setzen ihre Flüge in die saudi-arabische Hauptstadt Riad vorübergehend aus. Die Verbindungen würden bis einschließlich 16. Oktober gestrichen, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Hintergrund seien die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten. 

Die Huthi-Miliz hatte erneut einen Angriff auf den Flughafen King Chalid in Riad für sich reklamiert. Nach Angaben ihres Militärsprechers Jahja Sari feuerte die Miliz eine ballistische Rakete auf den Flughafen ab. Saudi-Arabien teilte mit, mehrere Geschosse seien abgefangen worden. Augenzeugen berichteten von vier aufeinanderfolgenden Explosionen in Riad.

Aus saudischen Flughafenkreisen hieß es, es seien Trümmer abgefangener Raketen auf ein Terminalgebäude des Flughafens gefallen. Die vom Iran unterstützten Huthi warnten zudem davor, dass alle Ölanlagen in Saudi-Arabien Ziele ihrer Angriffe werden könnten, und riefen Fluggesellschaften erneut dazu auf, Flüge nach Saudi-Arabien einzustellen.

Zum Artikel

Erstellt:
8. Oktober 2026, 20:16 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Kein Friedennobelpreis für Donald Trump

Der US-Präsident geht wieder leer aus und ist „not amused“

Dass er ihn verdient hat, steht für Donald Trump außer Frage. Und dennoch ist die höchste Friedensauszeichnung auf dem Planeten wieder nicht ihm, dem „Friedenspräsidenten“, dargeboten worden. Der US-Präsident wittert dahinter Kalkül und macht aus seinem Ärger kein Geheimnis.

DIe USA haben Sanktionen gegen den Internationaler Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag (Foto) verhängt.

Washington/Den Haag

USA verhängen Sanktionen gegen Weltstrafgericht

Schon lange hat US-Präsident Trump den Internationalen Strafgerichtshof im Visier. Nun verhängt er weitere Sanktionen – nur wenige Stunden nach der Verleihung des Nobelpreises an eine Ex-Richterin.

Überraschte Friedensnobelpreisträgerin Navi Pillay.

Pillay in Nürnberg

„Teile den Preis mit Trump, wenn ihr noch länger klatscht“

Standing Ovations – und eine freche Spitze gegen Donald Trump: Die neue  Friedensnobelpreisträgerin Navanethem Pillay „droht“ dem deutschen Publikum scherzhaft.