VW-Chef nimmt Politik in die Pflicht
Oliver Blume fordert bessere Bedingungen für Europas Wirtschaft
Volkswagen, Europas größter Autobauer, steckt in einer tiefen Krise. VW‑Chef Oliver Blume stellt nun Forderungen an die Politik.
© Julian Stratenschulte/dpa
Oliver Blume pocht auf bessere politische Rahmenbedingungen in Europa für Unternehmen (Archivbild).
VW-Chef Oliver Blume pocht auf bessere politische Rahmenbedingungen in Europa für Unternehmen. „Die Wirtschaft muss wettbewerbsfähiger werden und attraktive Angebote schaffen, die Politik die richtigen Rahmenbedingungen setzen“, sagte Blume bei einer Veranstaltung des Autobauers in Paris.
Dies sei eine gemeinsame Aufgabe. VW treibe mit dem größten Transformationsprogramm seiner Geschichte den notwendigen strukturellen Wandel bereits voran. „Europas Zukunft liegt in unserer gemeinsamen Hand“, betonte Blume.
VW steckt in tiefer Krise
Die Krise der Branche trifft Europas größten Autobauer aktuell mit Wucht: Um robuster und wettbewerbsfähiger zu werden, will der Konzernvorstand in den kommenden Jahren Milliarden sparen und weitere 50.000 Jobs weltweit streichen, davon etwa die Hälfte in Deutschland.
Wie viele davon bei Volkswagen direkt – und nicht bei anderen Konzernmarken – wegfallen sollen, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Außerdem ist die Zukunft der VW-Werke in Emden, Hannover und Zwickau sowie des Audi-Standorts Neckarsulm offen.
